Band 
Erster Theil
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i ?6 Helvetischer Mchen-GeWchren ^

N. C. G. nachdem er ein Christ worden.Nun ist er erst c. 484. (MeMlinu-schreibt 0 . 486.) König, O. 499.aber, ein (»Christworden,urid^.e. sn. gestorben. Die vermeynten Vereichtungen Fridoliniaber,nämlich die viel jährige Verwaltung der Abtey zu PolrtterS, dieErbauung so vieler Kirchen,re. haben so viel Zeit erforderet, daß sie sichbey Lebzeiten Clodovei nicht begeben können. Ferners schreibt LaziuS(»,es seye Ranckweil damals gewesen ieäe 8 prEwria t.snävo^ise (7u-ri'enlis, von welcher er sagt, daß sie unter den Schwäbischen Landvog,teyen die älteste, und mit 16. Grafen (als Richteren) besetzt gewesen.Aber kkLria prima ist bl. lyi.erwehnter maßen nicht Clodovco , son-dern König Dietrich untertyänig gewesen; erst unter König Theode-berto (c) ist sie samt einem grossen Theil MmannienanFranckreichkommen. Darum ist auch diß ungewiß, obGlarus unter Clodovei oderunter Dietrichs BottmWgkeit gestanden. Geschweige, daß man vor-gibt, als Fridolinus, der doch so grosse Wunder gewürckct haben soll,ein köstliches GlaS, welches Clodoveus bey der Tafel gebrochen,widergantz machen wollen, habe ihn solches sehr grosse Mühe gekostet (ä).Daß aber thme HilariuS erschienen, und daß sich Ursus von ihm ausdem Grab nach Ranckweil führen lassen, können die so in H. Schrifftgeübte Sinn haben, gar nicht annehmen schon ich wohl weiß (e) daßdie Mönchen mehrmalen um streitige Sachen, wider das ausdrückli-che Wort GotteS. Oeur. 18: I'. 8 : ix>. die Todten gefraget.

Aber Tschudius hat diese Auferweckung Ursi ausgelassen. Was ihnhierzu bewegt habe ist mir nickt bekandt. Wolle eher glauben, daßeiner so Ursus geheißen, dem Fridolino nach dessen Tod etwas verehrethabe, aufdie Weise wie dem H. Apostel Petro, Marttno, Leodegarto,re. erst nach chrem Absterben Verehrungen geschehen sind.

Buccltvus der auch nicht zugeben will, daß Fridolinus schono 495. in Rhätia gewesen , si^tenknahl e /olistioris Distorias csiculolir manifeüum, au» den bewährtesten Gcribenren klar zu erwei-sen seye, daß er mulry poü, viel lpärher in diese Landschafft kommen ,«amlich erst um 520. hiemtt nach O 514. und auf das wenigsteob er ein hiß sz 6 . gelebt habe, dieser Bvcelinus (f) schreibt, dieser Abt(also nennet erFridolinum) seye gewesen ein Lehrjünger deSRemigit-emjen'i und Benedicti, seye von dem letzteren in diese Länder gesendet worden,

UNd^rimus LeueäiAlni Ooenobü conäicor, in Lermams (g) gewesen,

hab»

(s) itt Lsron. Liniur, 6rulreriu5> Scc. (d) cle I^ixrLk. 6enr.l.ib. 8. p. Z 57 .fc) l.ib. i. (ä) klurcr. loc. cir. fe) Viä. UottiriK. Uiü. Lccles, Lo«,

^ k. 4Z5- (l) i» LvnÜsnl. Lc klirr, »ä /^n. cir. (x) »4 ;n.