Drittes Buch.
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diese Stifftunggerathschlagetwird ein Concilium genennet; nicht ^Mich, wann so viel und ss ansehnliche Leute beysammen gewefen.AberDieses Concil« wird ausser dieser Chart nirgend gedacht, auch nicht beyGregorioTuronensi, der doch nicht vergessen zuerzehlen,daß damals ei-ne solche Weise Gott zu dienen seye aufgebracht worden,deren Anord-nung aber er, allein dem König zujchmbt. z. Benignus von Disjon(q) schreibet die Einführung des Closter Gesangs auch einer gantz ande-ren Ursach zu, als der Berathschlagung des Concil«: „Ein Engel,sagt„er, habe dem König geholten,er solle verschaffen daß Gott durch gewisse»Chor gelobet werde,wie er durch die H. Engel gelobet wird.Nachdem„ihm dieser Rath vomHimmel herab gegeben worden,habe er über die-ses Vorhaben die Btfchöffund andere gottseligen Männer Raths ge-„sraget,welche dann dasAnbringcn überlegt,und licerinullrarumopu»,
„ob es gleich etwas ungewohntes war, einmüthig gut geheißen.,, ESist bekandt(r) daß sich schon im Ausgang des 4. Jahrhunderts LeuteHerfür gethan,welche sich in Gesellschafft zusammen gethan, und in ge-wisse Rotten (rurmas) abgetheilt, damit das Gesang unter ihnen nieaufhöre. Sie wollen also gleichsam der Englen Verrichtungen übersich nehmen, und wurden ( die niemahl Etnschlaffenden)
genennet. Ob StgiSmundus sothane Gesangsweis diesen Leuten ab-entlehnet, und Benignus daher Anlaß genommen zu sagen, daß sievon Englen angegeben worden, lasse dahin gestcllet seyn. 4. In derChart stehet, die Thebeischen Leiber seyen schont. L. sis.gestmdenEnbah-worden. Hingegen berichtet der Mönch Robertos (rr), die gesagtenLeiber seyen erst unter Carolo dem Grossen, dem Btschoff Theodors Ucn Lei,ils. geoffenbahret worden, mit Befehl an ihn: „daß er diese Leiber deren er.erhebe und eine Kirche samt einem Closter daselbst baue. Deßwegen d-chrel.dieser Thevdorüs ein Anfänger des Gottshaufts S Mauritit zu A-gauno seyn solle,,> sagt P. Murer, widerspricht solches dem Ro-berto, unter anderem mit diesen Worten: Unsere frommen allenVorfahren haben sich hierin» verfehlet / und haltet es mit denen,welche fürgeben, daß die Erhebung 51z. geschehen seye. Aber inOaiiiL (s) wird diese Erhebung noch hinter die Zeiten Ca-
roll des Grossen sä. e. 880) gesetzt So gar ungewiß reden dieMönchen von dieser Sach, daß wir für gewiß halten dürsten, diese Er-hebung der Thebeischen Leideren, habe unter König Sigtsmund sichnicht begeben. Man kan noch hinzu fügen, daß wann so viel Btschöffebeysammen gewesen,daß von ihnen verhandlere,nicht nur von etlich we.
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