zo 6 Helvetischer Kirchen-Gefchichren
wenig zufchaffen gemachet. Nachdem sich aber diese in denen ansehen-ktchen Eonciltts, tn welchen solche Irrthümer verworffen worden, etn-gefunden,tst wahrscheinlich, daß ihre Heerden (es haben sich dann etli-che Gemeinden tnBurgund und Rhatia,durch den greulichen Irrthumdes Arti hinführen lassen- von dieser Rand nicht angesteckt gewesen.Guter (e) berichtet, zu Ambrosii Zeiten, haben die Arianer im Vettleiueine grosse Niderlaq erlitten.
Manqel V!ll. Zwar können wir alle Artickel der Lehr, zu welcher sich dieder Helve- Helvetische Kirch in diesem Alter bekent,nicht erzchlen.Auch haben wirNcken. keinen umständlichen Bericht,worinn ihr öffentlicher Gottesdienst be-G^schich» standen; als die wir keine Bücher haben,die selbiger Zeit in diesen Ge-rm. Minden geschrieben worden Von der Rirch Zürich ist / biß auf
H.Q zoo. (also schreibt ( 5 ) Lang) kein Instrument/ Sigel oderBrief/ das geistliche westn betreffende / zufinden / ausserr demabcopirren Sriffr-Briefder Lirchen Lucern. Und von den Hel-vetischen Kirchen ins gemein sagt (§) er: Sie seyen gar saumseligbeschrieben worden / oder wegen Alter und Schwere derZerren widerum zu Grund gegangen. Ich setze hinzu, daßErasmus Roterodamus (K) wahrgenommen: Es haben dieMönchen viel Schriffcen / jo ihnen nachtheilig gewesen / ab-seits gejchaffet / und unter die Nachwelt nicht wollen kom-men lassen. Den ältesten Bericht wegen der Helvetischen Ktr-chen-Sachen, findet man in BifchoffS Marii kurtzer Chronik, undMönchi- jndenen Unterschrtfften etlicher Concilien. Das meiste lernen wirAer aus denen BergabungS-Charten, und den Schrifften des einen undanderen Mönchen, die aber von den Sachen geschrieben, wie es zubett und ' ihrem Vortheil gedienet,oder sich vernügt, dasjenige zuverzetchnen, soUnrichtig- ihnen etwas eingetragen, Um diß, daß sie ihre Lehr durch Schrifftenkett. aufdie Nach, Welt sortpflantzen, oder daß sie ihnen heilsame Unter-richtung geben,haben sie (wenig ausgenommen) sich nicht bekümeret.Daher haben diejentgen,so die Feder ergriffen, auch die Zeit, zu welchereines und anders geschehen, schlecht tn Obacht gekommen, und wider-sprechen einanderen hierin so gardaßman schwerlich eine etgentliche (i)Zeitrechnung aus ihren Schrifften machen kau. Zu diesem hat noch ein
drey-
(e) Mre. psg. 1 7 ». (s) P. 648. (Z) P. sZ L. b. H r. (k) Lpitt. sä ^srs-mum Lonrurrienr. (l) lu remporum si äitcriminibu 8 , MSZI 8 rurbiäi lunt
Scriprorss M, qusm coenum c^urnäo pluic. 6oläsk. /^lem.i.p.rsi.Lckuce-Nn. ktkXl. sä680. rsnrs nunc (sir) sb Lir, r«rum 8c sanorum L Uiüori»«onkuiro, ur eui rttlentümur, plsnsuelcismus.