ZZ8 Helvetischer Kirchen Geschichten
herrschen ja das weltliche Schwert «eben dem Bischoffs-Stabhaben,und Land und Leut regieren. Je ansehnlicher ihr Stand worden,je be-gieriger war man darein zukomen,und haben sich Sidoniüs, Johannes(vonwelchen ^.0.758.), UrstcinuS(^) mit einer Pralatur nicht ver-nügt;fie wollen zwo haben, md noch mehr. Wegen dieses Gew-Kei«tzes und Regtersucht der Bischöffe-i, sollen die Mönchen (r) den Bi-fthöffen verwiesen haben: Euer krummer Grab der ist gewachsenzu einem langen Speer. Etliche Bischöffe hatten diese Grund-Re-gel: profeÄQ inäi§nu8 oll 8acer6orio , nisi suerir oräinatus invirus (s):Derjenige ist keines Rirchendiensts werth / der nicht widerseinen willen darzu gelanget. Doch erzeigten sich auch allberettetliche, deren Ehrgeitz^. e 535. durch ernstliche Satzungen Hinter-halten werden müßte; welches von auftichtigen Papisten 0) für einennicht geringen Abfall gehalten wird.
xxxvi. So daß der Herr die Lsgj. 2:7.8. und anderstwo ge-führte Klag wohl widerbolen könte, und sich nicht zuverwunderen, sogleich zuConstantint^i. Zeiten,aus dem Himmel wäre gen ffen wo -ben : Heut ist Gifsc über die Lirch ausgegossen worden. Und hatHieronymus (r) nicht ohne Grund gesagt : porenria quiclem 8c clivi-rÜ8 major, leä virturibur minorüröla est (Lccleüa). Item : Lccleliaex guo crevir in poilsllic>mliu8, llecrevit in virruribus : Nachdemdie Lirch an Macht und Reichtag zugenommen / har ste an Tu-genden abgenommen (u). So der Mond der veränderlichen welt-lichen Glückseligkeit, und die Sonn der Gerechtigkeit, vormals in op-polmone gestanden (x), lndeme diese über , jene unter dem Horizontder Kirchen sich befunden, (fast wie sie Johamst ä?oc. 12: i. gezei-get worden) so sage ich, die Christliche Mch tn den ersten 300. Jah-ren beygeringem weltlichen Vermögen, einen hellen Glantz des geist-lichen Zteraths von sich sehen lassen, und nach des Bonifaeii WortenHZltzerne Lelch/ aber güldene prtester/oder wie Aventinus schreibtfinstere Rirchen/ aber belle H-ryen gehabt; So ist von den Zei-ten Constantint au, der Mond des irrdiftben Wohlstands, zugleichmit der Sonnen über den Horizont der Kirch gesehen, das ist: dieKirch ist allgemächlich mit Mtttlen und zeitlichen Gütern begäbet,
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63I63Ü. ^tem- l. p. 11( 5 ) vork. dlor. »<l Lerniisrij. 1 "oin. I V. P3Z. 6. (s)t)u 3 nca inrer morer noNri Lc vereri; Lvi <iiicrep 3 ntis, vlim cum onera pen-1 srenr(Ls>ilcopi)üimull 8 opus errr.Scc. vorü. Ioc.cir. p3Z. iS. (c) Vir.
(u) Oons. vr 6 n.OriZ.LccI. 6 erm. p 3 Z. 7;. än Lin Lilrliork.parr.^: 14». d. 146.(x) ä'rmÜL Liar. aäv. ?sti1x P3Z. »44.