Band 
Erster Theil
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Z4v Helvetischer Kirchen-Geschichren_

mehret die Stucken des GotteSdiensts viel Gebräuche, welche in anderen KirchenCcremo. unbekandtwaren Ja in Rom selbst,wurde die Meßntcht in allen Kie-men bey chen gleich gehalten,welche Ungleichheit daselbst,biß um ä.O. r 270 . ge-währet haben soll (l>). Gregorius l. hat die zu seiner Zeit zu Rom übli-, chen Kirchen-Ceremonten in velen Dingen vermehret;bekemiende (c),ieab^postolorum co«tüeruälne äilceiHlle, daß er dißfalls von derApostolischen Gewohnheit abgewichen seye. AIS ihn der MönchAug«stinus(um ä.c. 598 .) befraget, woher eS komme, daß nur ein»Glaub, aber unterschiedene (Kirchen) Gebrauch seyen,und die Meß»änderst gehalten werde zu Rom änderst in Frankreich, antwortete der„Pabst(ä), ich rathe dir daß du behaltest,was Gott am besten gefallen»möchte,du habest es gleich zu Rom oder in Franckretch, oder anderstwo»gefunden; unddaßdu solches in Engelland (dahin er von Gregortogesendt worden) einführest. Und widerrnn: Lx 6r»Auli8 <jmbu8^ue Lc>cle6i8 ouL pia,<zuse religiola^ure reüs iunr, eliAc. Erwehle UUS einerjeden Airch wasgur und zur GotrseligkeirbefZrderlich ist. WareS hiemit an Lang eine grosse Unwissenheit oder Vermessende» daß er(e) vorgeben dörffenchaß die Gregorianische Litaney,unddieProcessio-«en so heut zu Tag an gewissem Helvetischen Ort gehalten werden, vonGregoriii Zeiten an,raselbst üblichgewesen seyen. Die nächst folgendeBäbst, als wollen fie dem Gregsrio nichts bevor geben, brachten neueAm sie Ceremonien aufdieBahn,und machten es darin« ärger als GregoriuS,Gmieiii. daß fie ihre Erfindungen und die übrige Röm. Kirchen-Ceremonien,den auf. auch entlegnen Gemeinden auftürdeu Wolken. Solches versuchten fieHürden, durch etliche LmiLrir», unter welchen ein Mönch (5) TheodorusTar-fenstS um ä.0666. (welches denckwürdig ist. Sihe^poc.iz:i8.)fichfür andere auS frech erzeigt, als der einen gantzen Last solcher Neuerun-gen mit sich in Engelland gebracht, fie derselbigen Kirch aufzulegen un-terstehende. Dieses find meistentbetls diejenige Ding,welche folgendSvon den Eifereren fürdie eingeschlichnenMißbräuche mit dem Nahmender Apostolischen Traditionen geschmincket worden, die doch nicht vonden A-ostlen herkommen sondern durch die Päbstliche LmiLnmuudJagdhünd von der Römischen Kirch, die fich ein Apostolischer Stuhlzu seyn rühmt, in die meiste Occtdentalische Ktrchgebracht und fie alsein schädliches Waldwaffer übergössen haben; doch weder eins-mahlS, noch aller Orten gleich starck. Die Mayländische,Spanische,

in

(b) Kon. l.ib. cit. csp. 7. § 7- (c) Lpiü. 7. (^) l.ib. 1 r. lnckiü. 7. (c)

»0. §. 10. (k) l.sbl>. Loacil. VI. »xsj-. 1175. Lans. Lxanlicm. ttiü. Lcclci^

Lec. 7. ,rr. Z;