z8o Helvetischer Kirchen-G eschichten _
worden- Solches geschahe z /Z.bey Leben Gregorii Nysseni (r),undN. C. G. wurde nicht sonderlich darwider geredet.Dann man in selbiger Gegend^ wird geblieben seyn bey den Gedancken desGregoriiThaumaturgi,wel-
cher zu Neu-Cesarien im Cappadocier-Land Bischoff gewesen,und ^ c.26gestorben, das Christenthum aber bey den Heyden beliebter zuma-chen,und ste vom falschen Gottesdienst abzuführen (v), eine und andereHeydnis.Gewohnheit in die Kirch eingeführet hat.Zu fast gleicherZett,gegen End des vierten Jahrhunderts (u),müssen auch in Italien, einigedergleichen Bildnuffen gesehen worden, hiemit diese Gewohnheit zuersteingeschlichen seyn,an denjenigenOerteren,dadie Reichthum,demAu-genlust,Pracht,und andernEitelkeiten dieThür geöffnet.Dann änderst»wo käme man mit solchen Bildnuffen, ob eS schon ChrtsttBtldnussen ge-wesen, übel an, und find sie als eine grosse Aergernuß abgeschaffet wor-den. Es tstbekandt, daß als Epiphanias um L.z7o.aufeiner Reise
nach Jerusalem eine solche in einem Vorhang gewürckte Bildnuß ge-sehen,er den Vorhang zerrissen,und das Tuch allein,mit diesem Gedtnsiersetzt,daß fürohin nichts mehr dergleichen in der Kirch geduldet werde.Paultnus Bischoff zu Nola, im Königreich Neapolberzehlet (x) um04rQ.etlicheHistorten,dieer aus den BücherenH. Gchrtfft ln S.Felix Capell mahlen lassen,anbey andeutende,solches seye geschehenraro maro.an wenig Orten: k. weilen diese Capell besucht werde vonvielen Bauren,welche erst neulich aus dem Heydenthumzu Christo be-kehrt worden, unwissend seyen, durch das Anschauen solcher Historienaber erbauet werden möchten, item, damit wann man die Zeit mit sol-chem Anschauen zubringe, keine Zeit an kostbare Mahlzeiten, rc. könneangewendet werben.Aber diese Leute könten sich innert diesen Schran-ken nicht enthalten. Sie thaten bald solchen Bilderen Ehr an, zu derstarcken und im Christenthum bevestnete»,grössesterAergernuß. «Lasset,„sagte Augustinus (7),die nicht herkomen, welche sich Christen nennen,„wissen aber und thun nicht,was das Christenthum erforderet. Noiice„conieüsri rurl )38 imperiwrum: machet es nicht wie diejenigen un-„wissmden,welche bey verwahren Religion Aberglauben treiben.Novi
,,mulro 8 eile iepulcbrorum Lc piQursrum 3öorsrore8. Ich weiß daß
«die Gräber undBildnuffen von vielen angebättet werden. Doch weilenman mitBestreitung derJrrthumen Origenks Pekagii, Ncstorit,Euty-chtS,re.viel zuschaffen hatte,wurde der Schaden der aus den Bildern er-wachsen
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