Viertes Buch.
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wachsen möchte,nicht bedacht,sondern man har solche Bilder in denKir- N. C. G-chen gelassen,und genugsam seyn erachtet,daß man das Volck erinnere, 794.es werde« die Blldnussen nur zur Zierd und zur Unterweisung der Un-wissenden in dieKirch gesetzet,und vor Anbättung derselbigen warne.
Aber gleichwie andere,auffert und wtver Gottes Wort eingeführteGe-bräuche, je länger je grösseren Schaden zugestattet, also gieng eS auchhier. Umä e.4ro. wurde zu Rom (2) den Blldnussen SimeontsStylit« eine Krafft zugeschrieben, daß sie die Häuser vor Unglück behü-ten,und wurden deßwegen öffentlich verkauft. Und nachdem in Franck-reich das Bildermachen angegangen,erzeigten sich so vielMißbrauche,daß SerenuS Bischoff zu Marseille um ä.c. s 8 v. darvor gehalten',weilen man die Verehrung der Bilderen (welche ein sehr gefährlicherMißbrauch derselbigen seye, nicht verhüten könne, seye es am besten,daß man mit ihnen umgehe, wie Czechias mit der ehrenen Schlang.Deßwegen Serenus tn seinem Bifchthum alle Bilder abschaffen las-sen. Pabst Gregortus l.rühmete den Eifer, welchen dieser Btfthvffwi-der die Verehrung der Bilderen spüren lassen, mit Bezeugung, daß ihmdiesesebr mißfalle (a). Doch solle er die Bilder,wegen vermeynter nütz-licher Unterweisung so unwissende Leute daraus schöpfen können, nichtgäntzlich abgethan haben. Dessen ungeachtet hat der Bilderdienst ü-berhand genommen. RichertuS (b)ein Sorbonist, will, die Wurtzeldieses Übels seye gewesen, daß man zu Rom und Constanttnopel desKaysers Btldnuß tn die Kirch gesetzt, und solchen Bildnussen Ehr be-wiesen. Daraus seye entsprungen, daß die Bildnusscn der Heiligenauf gleiche Weis verehret worden. Dann den abgestorbnen Heilige«gebühre grössere Ehr als einigen Menschen aufErden. Weilen dannFranckretch nicht unter Kayserl. Bottmässgkeit gestanden, seye in J-talicn und Griechenland sothaner Bilderdienst lang üblich gewesen,eheer von der Frantzösischen Kirch angenommen worden.
Doch hat Rom um den Bilderdienst starcker geeiferet, alS Constan-tinopel. Ja als die Griechischen Kayser sich bemühenden Bilderdienstabzuschaffen,und zu demEnd in derKtrchen ketneBilder mehr vertrage«wollen, haben sich ihnen die Päbste sehr widersetzt.Den Ansang zu die-sem S treit machete Kayser PhtlippuS ^. O 7 n . Er war ein Monv-thelit, liesse deßwegen die Blldnussen derjenigen Vateren, welche z o.Jahrzuvor,tm Vi.ConciItozu Constantinopel, den MonotbelttischenIrrthum verworffe«,auS demEingang der Sophten-Kirch zu Constan-
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