Band 
Erster Theil
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z82 Helvetischer Kirchen Geschichten _

N C G ttnopel hinnehmen. Solches verdrösse Pabst Constantinum so sehr,daß7^4. er in einem ^.c:. 7 r z. zu Rom gehaltenem Gegen-Conctlio, diejenigenverworffen,welche weder Bslder haben,noch ihnenEhr erzeigen wollemDen Kayscr schulte er,einen vcrdamten Ketzer. Liesse die Bildnuffen,nicht nur dereojenigei Väteren, welche dem vi.Constantinvpolitani-fchen,sondern auch anderen berühmten Conciliis bevgewohnet,aufeineTafel mahlen,und stellte diß Gemähld in den Eingang der S. Peters-Kirch. Ferners hielte er eine Red an das Volchtn welcher er (c) verhör-ten,den Philippum könftighin für ihren Kayfer zuhalten,dessen Müntzund Gebotte, nicht mehr anzunehmende Dieses Concilium ist das er-ste,in welchem der Bilderen Dienst undGebrauch gut geheiffen worden.Es haben zwar in derGriechischen Kirch,Germanus Patriarch zuCon-stantinopel,und Johannes Damascenus,sich der Bildeten angenomen»so daß selbige Kirch in Trennung gerathen, und andere für dieBUder,andere darwider gewesen. c. 716. kam an die Regierung Leo m.der schlüge sich zu der letzteren Parthey. AlS viel Zorn-Zeichen undVorbotten grosser Strafen sich erzeigt,hat er solches dem beygemessen,daß die Bilder in die Kirch gesetzt und verehret worden ( 6 ),deßwegen eralle Bstder aus den Kirchen reißen,und verbrennen lassen und gegen dieden Bilderen gönsttge Bischöffe sich unmild erzetgt.Deffen SohnCon-stantinus Copronymus, stunde in seines Herren Vaters Fußstapfen.Hielte ä.c. 7s4.ein Concilium,von z z 8 . Bischöffen, die diesen Streit(welches nachdem sich hierüber in der Kirch Zweytracht erhebt,noch inkeinem Concilio geschehen) reiflich erdaureu sollen. Solches haben sie6 Monat lang gethan, und endlich (e) einhellig geschlossen, daß derBilderdienst eine Erneuerung des Heydenthums seye. Und haben ausH.Schrifft,auS den Väteren, und mit vielen Gründen dargethan, daßweder Christus, noch die H.Jungsrau Maria,noch andere Heilige,ab-gebildet werden sollen. Jnver Christlichen Kirch seye eine einige Ab-bildung Christi; nämlich das Brod und der Wein im H.Abendmahl,alswelchevon Christo eingesetzet worden,5

daß sie ein Gcdenckmahl und kräffttgeWidergedaebtnuß seyen.Die Päbste haben solches Verfahren so hoch empfunden,daß wie PabstConstantinuS vormahl den KLyser Philippum, also nun P. Grego-rius n. den Leonem m. verbannet und selbigem allen Gewalt zuRom (allwo diefeKayfer die Oberherrschafft gehabt) und inJtalien ab,

gespro-

(c) I4elcio quL surori'tZte.seli bene ^uä remeiitsre. sit-/e(<!) dlicepIior.k^iü.Lllmp. (e)

-r« I^om. z. Loncü, 8/n. VII. p.