Band 
Erster Theil
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4i8 _ Helvetischer Kirchen-Geschichten _

w § M Hermann! Contracti Nahme ausgegangen (6). Dieser Mönch aberwarsoungelehrt, -aß er weder dem Ratolfo noch demSynesio denNähmen geben können. NachdesRatolfi Todseye e. 885 -)derH.Evangeiist Marcus selbst (schreibet (e) Lang) dem ConstantzifchenBischoff Gebhardo erschienen, ihme daß er diesen Schatz entdeckt/ undan ein besser Ort lege,gebietende.Gebhardus habe diesem statt gethan ;doch seye Marcus verborgen geblichen / biß NotinguS selbigen e.9;o. erhöhet, und dessen Tag gleich einem Apostel-Tag zu feyren ge-botten, seye aber mit der Zeit allein in der Nachbaurschafft gefeyretworden. Indessen gaben die Mönchen daselbst beständig vor, daßMarci Leichnam bey ihnen liege. Wann sie bey der Meß etwas ausdessen Evangelio anziehen wollen,gaben sie ihm den Nahmen nicht (5),sondern zeigeten mit Fingeren einen gewissen Ort, sagende: derjenigedessen Leib dort ruhet, und nenneten ihr Closter S. Marcus Insel.Aber die Benediger (welchen Marci Leib (g) um ä. 820 . von Ale-xandria soll überwacht worden seyn) widersprechen ihnen diesen Ruhmaufs hefftigste, und wollen behaupten (K), dieses Heilthum, liege nochbey ihnen. Eutychins, Patriarch zu Alexandria, gibt in feiner Arabi-schen Historie den Ausschlag hierüber, meldende (j), daß Marcus un-ter Nerone, zu Alexandria verbrennt worden seye. Wie hätte danndessen Leib in Italien oder Alemannien gebracht werden können?Closter T. AbtCotsbcrthat sich um das S. Gallische Closter, nicht nur indem

Gallen gt-wohl verdient gemachet,daß er selbigem die verlängere Freyheit erwor-äumtt. bev,dann er äuffnete auch deffelbigen Bibliotheck (lc). Er vermehreteaber auch daselbst den äufferlichen Pomp und Pracht. S.Gallt (Ora-torium) Kirch, warbißdahin so schlecht, daß sie nur eine Zell genennetworden, und einem Bilger-Hüttlet« gleicher gewesen,als einer Kirch.Aber Gotsbert lieffe selbige abbrechen, des Ormari Leib in S.PeterSKirch tragen, und bauete eine Basilicam,einen prächtigen Tempel, denman S.Gallen Münster (I) genennet. Der MönchWiniharduS (m)war Baumeister,die übrig «Mönchen trugen Stein,Sand,Kalch undandere Laste herzu. Der Bau wurde in 7. wahren vollführt,und c.

Kirchweihk8zz.(n)geweihetdurchWoksieoz,B fchoff zu CostantzOadalrichlUl-»aftlbst. rich)BtschoffzuBase! und Erlebaldum,Abt in dttReichenau,welcher

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(6) sn llrüU. 8criptor.6erm. (e) L I^erclc. loc. cit. (k) Lrulcli.

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