Band 
Erster Theil
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_ Vie rtes Buch. 417

chet, gute Beuten bekomme»/ dtesteaber S. Peter gescheucht haben.», - -Hätten hiemitswie Abraham Oen. 14.) eine ftembde Beute nicht be-halten wollen,sonderlich weilen sie geweideten Oetteren entführet war,und legten sie widerum in die Kirch, aus welcher sie geraubet waren.Hingegen seyen diese Völcker,fagtGuilltmanvus,ansPäbstltchemAn-halten vom Kayser mit schönen Freyheiten; vm Pabst selbst aber mitihrem heutigen Landwaapen,mit dem Tittel ?rorEores Lc 6e5en5ore§

R^omanss Lcclellgs, Beschirmer und Beschützer der BömrscheULicch geehret, etliche sagen,auch (r) mit Ablaß begebet worden. An-dere (u) schreiben daß diese Völcker denSaraeenenein blutiges Treffengeliftret,andere aber (/), der Raub habe den Feinden nicht können ab-gejagt werden. WaSoonderPabstl. Widergeltung gemeldet worden,vergleiche der Leser mit Bl.i 14- und urtheile was ihn billig bedunckenwird. Herr Stumpfschreibt (x) einige dieser Freyheiten, seyen beybald hernach zutragendem Anlaß gegeben worden.

In die Reiche Au kam ein köstlicher Schatz! Die Leiber ValentiS 8;c>.«ndSynesii,wle Hermannus Contractus (2)uod Sigebertus, (der O) Heilkhumanstatt Valentis, Valentinum setzet) schreiben. Stumpstus (b) thut'L R«i-hinzu, Marcum, Theopontium rc. Merckiuszehlet nur drey, Gyne- ^"-um-Theopompum und Marcum Evangelistam (c). Der Überbringer Ratobdieser Heilthumen,seye gewesen Ratolphus oder Ratoldus Eginonis pkus.Nachfahr im Bischthum zu Verona,eiu gedohrner Alemannier.Beyde ob er S.ersten Leiber habe er bekommen zuTbarvrsiochen letzten vsnJustiniano, M«Hertzoa zu Venedig, mit dem Geding,er solle den Nahmen Marci, bey dZ»seinem Leben nicht offenbaren. Dem zufolg habe er ihn zu Reicherm» bracht ?Valens genennet,usd ihn selbigem Closter überlassen. Hingegen schrei-bet Merck, dieser Heilige seye unter der Erden verborgen gebtteben,undher Nahme unbekaudt gewesen, weilen Ratolphus diesen mehr anzei,gen wollen. Die zween übrigen Leiber, habe Ratolphus mit sich ge-nommen, unten an den See, woselbst er ein Benedicttner. Closter ge-bauet, darinn er mit etlichenReichenauischen Mönchen 4s.Iahrzuge-bracht, und den Anfang gegeben dem Städtlein, welches von dieses Bt-schoffs Nahme Ratolfzell,genennet wird.Doch solle von diesemCloster,kein Fußsteig übrig feyn.Das Gedicht vom LeibMarci begiaubt zu ma-chen,hat ein Mönch selbiges einverleibet der Chronick, welche unter deS

l. Theil. Eee Her-

(r) l.ib. 6. c. ,8. l-rnx. 849. (u) I^sucl. Lc Klurili« ap. 8rumpU.

l.ib. 4 c. z>. (x) üuler. p. s;. b. (^) l-ib. S. c. 28. (^) Läir. Vriti0. Sc pittor.Qbronicon 4 ußicn<c Lslur. !^liicell. 1:495. Lc jen.LE memvrse. (a)

Ln. 8*8, (b) 5.c. ir. (c) p. r.8. cvnf. I.snx> r: 5 ?S-