Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

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derer Bischöfen,deren etliche von dem Kayser, zu dieser Ehrenstell aus^ ^schlechtem Stand beförderet worden. Diese beschiwpfeten ihn unvcr- 8zz.antwortlich,tn einer mit Volck angefülleten Kirch,sonderlich Ebo,Ertz-btschoffzu Rheims, welcher ihn entwaffnet, und ihm den Kirchenbannangekündet; deßwegen TheganusWethbischoffzu Trier (Minder Le-bensbeschreibung Ludovici,so durch Walafrtdum Strabum mit einerVorred gezieret,und sonst vermehret worden, diesem Eboni, eine nachverdienen scharfe Laugen angegossen hat.Endlich steckten sie den Kayserin Mönchskleider und stteffen ihn in ein Cloßer. Pabß Gregorius iv.kam Anfangs dieser Unruhen auch ins Landaber non m bo5pe8- leä ucKotti8sagte ohnlängst Baluzius(f) ein Papist; nichtals ein Gast son-dern als ein Feind; deßwegen ihme die Bischöffe,so es mit dem Kaysergehalten,verWieseN/daß er jurisjuranäl f->Qi lmpcrarori immemor(§)»gegen Ihr. Maj.metneid worden. Aber die Helvet. Clerisey hatte an Helvetischesolchem Verfahren kein Wohlgefallen. Doch muß sich des verunglü-Bischoffecketen KayserS niemand so öffentlich und hertzhafft angenommen haben, am My.als VerendariuS Bischoff zu Cbur, deßwegen thn Kaysers Ludovici'"Söhne des Bischthums entsetzet. Walaftidus hatte mit der Kayserin,

Wie ee hernach (K) bezeuget,grosses Mitleiden, rühmet einen Madber-num,daß er sich selbiger in ihrer Gefangenschafft angenommen,Jhro zugutem gefährliche Reifen gethan aufweichen er (um nicht erkandt zuwerden) seines Dieners Kleider angezogen,und habe dem Kayser als erwiderum aufftryen Fuß kommen, (welches von Lang(-) ohne GrundPäbstisLer Autorität beygemessen wi d) die erste Zeitung gebracht daßgleichsalls die Kayserl. Gemahlin frey gelassen seye.Der Kayser nähme 8Z4.zu Worms seine Gemahlin zu sich und zöge mit seinemHeer ins Elfaß,wider seine Söhne.Damals waren in Kayserl. Begleit, Altadus Bi-schofs zu Genf, und Delricus (Ulrich) Bischofs zu Bafel (k), wie einKayserliches wegen S.Remigti Ab'ey zu Sens,gestelltes Instrumentmitgibt. Nachdeme Ludwig wtderum anS Reich komen,fetzte erVeren-darium in setn Btschthum widerum ein, bestättigete dessen vorhin ge-habte Freyheiten und gebotte -.Jahr hernach, daß ihm alle Güter, dieKirch und was er sonst zu Schlettstatt im Elsaß gehabt, samt dem Zollzu Cdur widcrum zugestellt werde. Erst e. 8z s. ist der Kayser in ei- 8z;.nem (l) zu Metz gehaltenen Conc lio, vom Kirchenbann ledtggefpro-chen worden. Er solle sich offt zu Zürich, auf dem Hoff aufgehaltenhaben(m). Eee z . Der

(e) Lsp.44. ( 5 ) dlor. sä ^xodsrä. p. »17. (g) kpik. 6regor. sä Lpilc.krsncor. (li) äu Lkeln. 8cripr. kranc. r» (>) psx. r88. (k) l.sbb. Loorit-Tow. 7.» x. »678. (i) l-sisd- Ivm. c». (m) Lruwxli, 4 ' ». zr.