N. C. G847.
Des Clo-sters Rheinau Be-freyunqund Auf-nehmen.
Betrüge«rey derLveota.
426 Helvetischer Kirchen Geschichten
.drt/Mit vermelden, in allen Kirchen des Mayntzischen ErtzbischthumSwerde man für den König und die Herrschafft z soo.Messen,und 1720.Psaltertabätten.Jst zuverstehen von den Stiffterenund Clöstcren, alsin welchen (nach der Abtheilung Benedtcti Nursini, des Patriarchender Mönchen,) der gantze Psalter wöchentlich auSgelesen wies.
In diesem Concllio begehrte Wolvene, Graf zu Kiburg (n), underlangete durch Vorbitt Rabani, BischoffSalomonS, und Abts Fol-cUtni von König Ludovtco,als Fürsten und Beschützer derRirchen/einen Gewalts-Brief, in welchem Gotspeetus,vou den RheinauischenMönchen erwehlter Abt, zu solcher Würde beßattiget wird. Glei-chen Gewalt sotten diese Mönchen könstighin haben; und solle nie-mand befugt seyn solchen Abt zuverstoffen,es seye dann wegen Fehleren,in welchem Fall er in einem allgemeinen Concilio zu Costantz oderMayntz entsetzet werden möge. Wegen ernstlicher Klag wider derCast Vögten Schindereynnd Räuberey gebotteder Kayser, daß sichan diesem Ort keiner der Cast-Vogtey belade,er seye dann vom Abt er-wehtet, und von Mönchen einhellig angenommen. Überlasset hiemitdem Abt einen Cast Vogt nach Belieben zuerwehlen, und zuverstossen,und verbietet diesem Cast-Vogt,daß er ohne des Abts ersuchen,im Clo-ster keinen Gerichts-Gewalt übe. GrafWolvenus schencktedemClo-sier seine Renten zu Dtartalen, Elltkon,Rudvlstngen Trullikon,Ben-cken, Stamheim,rc. gienge selbst ins Closter,wurde mit der Zeit Abt.König Ludwig nahm ^ c 866. zu Ulm diß Closter in Königl.Schirm(o).Vergabete für seines Herren Großvaters, Vaters, seiner Gemah-lin und Hinderen Heil,neue Güter, das Recht zu fischen, re.
Lang hielte sich bey diesem Mayntzischen Coneiliolang auftvergasseaber eines, das in sein Kram nicht gedlenet4Weilcn es in diese Historieeigentlich gehört soll ich es dem Leser vorstellen.Ein Weib Theoda,m-säNL VLke8)in 8uevis agro Lonllunrienst, sagt Aventinus (p); aber langvor ihme ein anderer nach Goldasti Meynung (r), Wakafridus
Strabus : Ibiora cie ^lemLnnise psrribus pfeuäopropberills,8olomonis Lpilcopi ^Lkoclüam non minime rurbaverar,aus SchWabtUoder Alemannien gebürtig, gab sich im Costantzischen Bifchthumaus,für eine Weissagerin und erregte daselbst grosse Unruh.Sie rühm-te sich, daß die himmelifchen Geister mit ihro Gespräch halten; Wo zu-künftige,und andere den Menschen unbekandteSache entdeckende äffe-te aber dieMenschen mit zweydeutigen Reden.Sie war so frech daß sie. . sagen
(n) l.snx.i:;;z. (o) Ibiä. p. Z74» n. 6, (x) ^veor. tüb. 4. p.-4r. (4)kulch L47, (r) ^lem. »; A,