Band 
Erster Theil
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4Z2_ Helvetischer Kirchen-Geschichten _

^ Hartmotus war auch ein Liebhaber guter Bücheren, und liesse die

^'Bücher H. Schrifft, viel gottselige Schrifften der Kirchen-Bätcren,Churlsche und andere nutzltcheBücher abfchre benund derBiblisthrk etnverlechettDtschoffs. (f-.Effo aber, oder Heffo, (an des verstorbnen Verendarit statt, erwehl-Frcyhei. ter Btschoff zu Chur) war sorgfältig um die Bestätigung der Frcyhet-ren seines BischthumS.Köntg Ludwig willfahrete ihm hierin»,und ord-nete, daß weder diesen noch dessen Nachfahren jemand in chren AmtS-Verrichtungen hindere.Auch sollen sie nachVollmacht ihres Amts,überdie Clöster in ihrem Bischoffiichen Crayß Ordnung geben mögen (§).

8^o.. David,Btschoff zu Lausannen war unglückbafftig. Er wurde im

AupE- 24. Jahr seiner Bischoffiichen Verwaltung,tm Dorf Anes, samt allen8off er. hev sich habenden Dieneren umS Leben gebracht ch),durch denFreyherrmördLt. von Degerfeld aus dem Zürichgäu. Doch habe der Btschoffsich so ta-pfer gewehret, daß er seinen Mörder im A mpfhinwiderum erlegt habe(i).Das Bischthum kam an Hartmannum Aümvsner und VorsteherAncira. im Closter auf dem grossen S Bernhards Berg (lr). Von Anciradodus. einem Teutschen, der in Spanien eine Zeit lang als ein Einfidler ge-lebt haben, in der Heraus-Reise aber, nahe bey dem Zürich See er-mordet worden seyn solle, kan man Murerum (I) besehen.

« 25 ;- Zu Zürich war bißdahtn keine Kirche a!S daS Grosse Münster,wel-RünNer ches rn der grösseren Stadt stehet.Nachdem sich aber dasVolck selbigererbauet. Enden vermehret, hat König Ludwig verschaffet, daß auch die kleineStadt mit einer Kirch sezieret worden. Und wie dort der Gottesdienstverrichtet worden,durch die Stiffts-Brüder, welche durch CarolumdenGrossen,so trefflich begäbet und befrcyet worden,also hat dessen SohnS-Sohn (m) Ludwig,Köntg in Germania,auch in der Ebr S.Feltx undS.Regula (n) einFrauen-Cloßer,welches darumzumUnterschetd vomGroffen-Münster,das FraueN'Münstergencnnet wird, von neuem er-bauet (o).DasJahr in welchem solches geschehen,wird ungleich gefetzt,von einigen das 8z z.von anderen das 8z8.EtlichezeblendaS 860. (p),etliche das 862. Aber Ludovicus meldet in der Vergabungs.Cbart,daS xx. Jahr seines Ostftäncktschen Reichs,und inLQionem i. Nun

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