Band 
Erster Theil
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4 z 8 Helvetischer MchemGefchichten__

N C G ren Kirchen verrichtet worden, zuerst von den Frauen, und nachdem8<;;. diese bereits gegangen, auch von den Chorherren. Sintenmahl e.882 . WeringozuS dieses Orts Probst genennet wird (f), werden schon-damals Chorherren daselbst gewesen seyn. O r 148 . (g) waren sieBencd ctiner. Mit der Zeit ist dieses Münster in eine Pfarrktrch ver-wandlet, und die in dessen Nahe von Zeiten zu Zeiten aufgerichteteHäuser, selbiger einverleibet worden (k).

Aebtiffin. Drittens,ertheilet König Ludwig Befehl, wegen Verwaltung die-

ses Stiffts,stellet selbiges,«samt allen von thme hierzu gefchencktenGü-leren,aus väterlichem Gemüth,seiner allerliebsten Tochter,der Hilde-gard in proprieratern.eigenthumltch zudaß sie die Frauen nach bestem„Vermögen, in Zucht und Ordnung halte, damit selbige durch Gottes»Gnad dem Herren dienen.Auch solle die Hildegards trachten,daß die,'Closter Zucht täglich zunehme.,. Nach der Hildegardts Meiden,kam an die Abtey, dero Schwester Bertha. Weilen diese beyde KönigLudwigs leibliche Töchteren gewesen; werden sie in allen Schriffren die-ses Stiffts,Römginne genennet.Deren Nachfahren waren Gräflicheoder sonst hohe Adels-Persohnen 0). Der Nahme der letzten war.Ca-tharina von Simmeren. Sie waren mit dem Titkel einer ReiLs-Fürstin geebret. König Ludwig setzet zu End des Vergabung. BriefeShinzu: Es solle weder ein Land-Richter, noch ein Gras einigen diesenVersöhnen oder Güteren beschwerlich seyn; selbige für keine srembdeGericht forderen, nichts weder Bürgschafft-noch Kauf-Weise entzie-hen, re. sondern fie alle sollen in des Königs Schirm, und Cast-Vogli-scher Verwaltung verbleiben. Dergleichen Caft-Vögte waren ä.0.88o.Ade!bm(iL),und^.0.88z. Willehartus(I).

858 . Der erste Vorsteher zum Frauen-Münster war Beroldus, andere

Pfarrer, sprechen es aus Berchtoldus und Geroldus.Diesen nennet König Lud,wig presbirerum clarillimse 61iss t-IilnAsröss, den Pfarrer se nkk lieb-sten Tochter Hildgard,und übergibt thme,aus denen selbiger Abtey zu-gehörigen Güteren, in bsne6cium temporibus virss luse , ec> l^uocj ei6äs!irer Lervierat. „zu einer Mund, so lang selbiger leben werde,wegen..seiner Tochter treu geleisteter Diensten, eine in Villa 2 urik, in der.-Stadt Zürich gelegene,in der Ehr S.Petri aufgebauete Capell; item

„zwo

fs) Horrinz. 8pec. 1°iZ. rr§. (§) lä. kZ.L. (8) klel-Lno;

^ bariiHnos in HorrinA. 8ciiol. 'I'lZur. p. Loo. (i) Üinc k. lnnocemiuz;

»»kck//«», Hortin^. 8jiec.1i'iAur.

PSA. ;8r. Lonk. LuIlinZ. ttiü.^sc. IV. IZ. (k) HorrinZ. cic. p. Llj. (I)lb. p. 2,24.