462_Helvetischer Kirchen Geschichten_
m ss (« bischoff zu Seas gewesen, aber diese Unterschrifft zeiget, daß dieses Bi-878. 'schoffs eigentlicher Nahme An sigisus oder Ansegtsus (0), und daß zugleicher Zeit, als AnsegisuS Bischofs zu Genf gewesen, einer diesesNahmens das Ertzbischthum zu Sens verwaltet habe, so daß HerrSpsnen ZweifelaufgehM wird. Doch ist derjenigen Irrthum nachgrösser, welche diesen Ertzdischoff für denjenigen Ansegisum halten, der^.e.827. das eapiruiars oder Gesetzbuch Caroli iVt.und Ladovici zu-sammen getragen,und tvbba8 Qobiensts gewesen (00).
Pabsts Doch machte Carolt Calvi Gelindtgkett den Pabst so frech, daß er,angemaffe. nachdem« wegen Lausanntscher Unrichtigkeit benachrichtiget worden,Er den Bisantzischen Ertzbischoff Theodorieum beschulet um daß er solcheLausanni Begebenheit an den Gabst nicht überschrieben habe (p).Wer will abersche Kirch. Misten,dann daß der ErtzbischoffoderdieLausannischeKtlch selbst sol.ches gethan hätte, so es die Gewohnheit oder das Recht mitgegebenhätte?Der Pabst selbst dörffte sich in seinem Brief weder auf eines nochanders beruften,hat sich hiem t in eineSach gemischet,dte ihn nichts an-gegangen.Doch begehrte er,daß der Ertzbischoff nachRom komme,hier-von mit ihm Unterredung zuhalten : monemu8,perveum ?arrem, kl-imm Lc8pirirum 8 .obreÜ 3 mur,^poKo 1 ica^ue LUtoritare expreisejube»
MU8 Lc inreräicimus, verbietet ihm mit sehr trefenWorten,ehe und bevorsolche Unterredung geschehen,solle er ne^ue jussu Ke§i'8,neczue expericuplebl8, weder aus Königlichem noch aus des Volckö Ansinnen, keinenBischoff zu Lausannen Wältigen. Der Pabst setzte desto hefftiger dar-an,weilen Hieronymus,der vormals schon dieses Bischthum verwaltethaben soll, (den aber die Gemeind,als welche das Wahl-Recht hatte,nicht zumBischoff haben wolle) demRöm.Bifchoffden Fuchsschwantzgestrichen. Er machete es wie viel andere unruhige vor ihm,welche,wasisie ihr Verlangen durch rechteMittel bey ihren Gemeinden nicht erhal-len können,nachRom geloffen,und daselbst gemetnlich einen Rucken ge-funden.Also that auch Johannes zu des Hieronymi Beförderung, wasin seinem Vermögen war; er selbst weihete ihn, schriebe an den Kayser,er wolle doch verschaffen, daß Hieronymus zu Lausanne angenommenwerde; als Welcher keZularker, nach den Satzungen erwehlet wordenscye (y).Einen noch schärfferenBrteflteffe er zugleich abgehen an Luit-warduM/BjschoffzuVercethdaß dieser demKayser des Hieronymi Be-förderung beliebe, mit Bedräuung nicht zugestatten daß ein anderer andieses Bischthum kome (o.Doch wolle die Sach nicht nach desPabfts
Kopf
(c>) Vi<j. loc.cif. (oo) loc cir. l-Ldb. 5 ci!pc. Lcctes. ^om. r, 6-4, (p)kxiü. cir. (q) Lpiü. L 4 Z. (r) Lpiü. »44.