47Q_ Helvetischer KirchemGeschichten _
N. C. G noch Heydntsche Mttternächtifche Völckerchter und dort eingefallen,ist885. Gebhard,Bischof zu Costantzmit der Kayserl Armee zu Feld gezogen,
i u «rieg und erschlagen worden sl); an dessen statt Salomontt. Vir VitN pro-bsbilis (m). ein unsträflicher Mann, Bischoff worden.Ratherio gieng887. eS besser. Er kam bey dem Kayser aus undekandten Ursachen in Un-gnad,wurde aber von selbigem in die Güter und Würde, die er ihm ineinem gäben Zorn entzogen,wtderum eingesetzt, aber Gott hat ihn balddurch den zeitlichen Tod beyder beraubet, undfieTietolpho» welcherdurch das Volck(n) an Racherit statt erwehlet worden, übergeben.Kayser Carolas fastete,als er in eine Kranckdeit und Verwirrung gefallenverstoßet (0), einen Argwohn,daß seine Gemahlin RichardiS,eines Schottischenseine Ge, Königs Tochter,mit seinem Cantzler Luitardo (der bey dem Kayser inmavun. ungemetnen Gonsten, und zugleich Btschoffzu Verzell und Ehum ge-wesen) unbefügte Gemeinschafft gepflogen.Der Cantzler wurde entsetzt(p).Dte Kayserin sich aus diefemVerdacht zubringen,snerbotte sich einglühendes Eisen aufblosscr Hand zutragen k^):seye doch vom Kayserverflossen worden. Schon er 10. Jahr bey ihro gewöhnet,habe er sichvernehmen lassen, sie seye fetnethalb eine reine Jungfrau. Richardishabe zu Andlauein Closter gestiftet, in welchem sie den Weyelangezo-gen,und Aebtiffin worden.Man schreibt,daß sie auch Aebttffin gewesenzu Seckiogen (r) und zu Zürich (s).Sie wurde mit der Zeit canonistrt.Wird auch Unter KönigLudovici PiiNachkömlingen,stiege keiner so hoch alsCa-verstoßen. rolus CraffuS. Das Teutsche, Frantzösische und Italiänische Reich,welche lange Zeit vertheilt waren,wurden unter dessen Scepter wider-um vereinbaret, und zwar ohne Vergiessung einigen Blutstropfens.Nicht nur wegen schwerenbeibs, sondern auch wegen seiner Machtest ergleich setnemHerren Anvatter,Carolus der Grosse (c)geneuer worden.Aber es ist auch keiner so tief gestürtzet worden,als dieser. Dann Ludo-vicus Pius sein Großvatter, welcher die meiste eigenthümliche MittelstiuerVorelteren,unter seine Freunde ausgetheilet (u),hat vergeffk,daßGott ein Geschlecht,welches er erhöhet hat,bißweilen widerum ernidri-ge.Solche Mildigkeit des Ludoviei ist diesem seinemEnckel übel Mat-ten kommen, als welcherdeßnahen, wie 0. 7^3. Wlpericus in
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(N l.an^.pL^ ; 4 l. (m) Lnnsl.ku!6. ^n. 890. (n) 6»Ier. 9z. b. (0)iia nimi^um Üskellus lcal 8rcr. I^om. IV. psZ. lo;s. (s>) Hnnsl. Gierens, 6»<^Iresii. 8cript. klsac.l'om. ;. (q) idiä.(r) l.snA. p. ;4i. (s) 16 . 6rr. n. 6.Lons. Lrulck. Vlonaü. 6ermrn. Lucei. Lonü. 894. (r) 1rc5 0 ,ro!i, co§no-mine celeirrer. ?Lccr öc kilius, item-zue Lratiur. (u) HieZsn. 6e
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