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Helvetischer Kwchen-Geschichten
«> «. M Ludov ci des StamlerS Soh?, war damals noch jung - und so888 schlechten Verstands, daß er Simplex, der Einfalle zugenennet wird;Bucqundidaher tmReich namhaffteAenderungen erfolget.DleBtschöffe zuGenf,sche Bi- Sitten,Lausannen und andere Fürsten und Prälaten des minderen (t)Me Burgunds, verfügten sich nach S Maurttz, setzten daselbst, Rudolfs!v2f von Strettlingen (ist ein Dorf an dem Dunerfee; allwo dieser Ru-mmKönigdolfusgebobrenworden),GrafConradenSohn,Abt HugontsEnckelsuf. eine Königl. Cron auf, welche geblühet biß sie 0. rozr. an Kayser
Conradum kommen. Rodolf residirte zu Peterltngen. Dieses Kö-nigreich begriffe anfänglich die zwischen der Rhone und der Aren, bißan den Mein und die Reuß ligende Land, hiemit was zwischen demBerg Jura und dem Alpgebürg ligt, Savoyen, Wallis,Uechtland,Ergäu hernach wurden selb gem auch einverleibet, die Rauracher dasSunkgäu und zum Theil das Hochburgund (K(.
« Zu S.Gallen wurdeAbt Berrhard,BucrttMs(l) sagt wegen ho-Nam.öen Alters) entsetzt; und Salomo (m) andte Abtey beförderet. Dieserschwag. war ein gebohrner Freyherr von Ramschwag aus dem Turgäll, wel-chen BischoffSalomo l.aus H.Tanf gehoben, im Closter S. Gallen(n) ist er aufgewachsen, und würd cieliorius, ljUäii Lanonicus, zärtlichgehalten, nicht als ein Mönch, sondern wie die, welche in den Bischoffl.Steteren erzogen worden. AlS er in seiner Jugend einen Edelmannheimgesucht,hat er bey dcsienStief-Tochter eineTochter gezeuget-Bey-de haben diesen Fall hertzltch bereuet.Des Edelmanns Tochter begäbesich nach Zürich tnS Frau-Mürrster, hielte sich wohl, und ward durchSalomons zuthun daselbst Aebtissm. Soll Madie dritte, oder Giseladie vierte Aebtifftn dieses ClosierS gewesen seyn. Salomons Tochterwurde auch in diesem Closter erzogen, aliyuamrcherlircrZra, nicht urrge-lehrt, und wegen schöner Gestalt, von Kayser Arnolfo, als selbiger zuZürich sich aufgehalten,zum BeyWafbegehrt. Aber ste schlug eS aus,sagende, mich haben so vornehme Eiteren gezeuget, daß es mir übe! an-stund,so ich mich durch jemand, wann es gleich der Kayser wäre,meinerEhr l erauden liesse,habe sich hin und her versteckt,biß sie sich ausser allerGefahr zu seyn getrauet; heyrathete an Notkerum , einen reichenMann bey S-Gallen,und wurde von Salomo wohl ausgesteuert (o).
Salomons Mit-Lehrjünger waren Notkerus, Ratpmus, Tuti-l§,für welche aus er von Jsone unterrichtet, deßwegen ste gegen Salo-
(i) Lm-ZUncUa in rre; principsni, ni!iuc.i. Vi6. 8in,Ien. Vsle^ x.kexino.vrkis.p.ss. La6l.8 p. i, 7.6ulei-. p. 99. (I) cvnNsnr. ^ 889. (m) tä.Ä- cir. »ermsn, 890. 8^r (n) Lccsrcl. c. (<>) ibici.