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Helvetischer Ktrchen-Geschtchren
N. C. G.948 .
jährlich am 14. Herbtzm. etlicheTagnach einander, sonderlich jedes ze"hende Jahr gehalten. So stch die Umstand wahr befunden, wäre sievielmehr eine Cdrist-als eine Engelweihe zunennen.Herr Haffner mel-det (b): , Der Herr habe zum ewigen Wortzeichen und Wahrheit bü-..scr Gefchich:,seiae heiligen fünfFinger,in den Stein ob dem Eingang„zimlich tief eingedruckt,so noch jetzt von den Pilgeren mit Andacht be-rühret und beschauet werde.» Aber Comad Hunger, Conventual zuEinsidlen (c), darf zu dieser Sach nicht laut ruffen; sagt allein, solchesseye eine alt hergebrachte und fest geglaubte Tradition.
Die Mönchen kützlen sich ( 6 ) mit dem, daß Friederich Fornerse) WeihbifchoffzuBamberg geschrieben: Einfidlenseyein Teutsch-land, was Lauretto in Italien. Sie sagen M, dieser Ort seye
civiras rekuAli, foeäeris Zrca,orLcuIum pIus<jU3M Oelpbicum : tiNk ZÜ-
fiucht'Stavt, eine Bundslad, fürtreflicher als der Apollo.Tempel zuDelphis. Item (g): ,.DerH.Meinrad habe mit seinem gantz Englt-»schem Wandel und heiliger Marter,vom Himmel verdienet,daß Ein-»sidlen für alle Betrübte und Dürfftige, eineZusiucht-Statt,ein TroA-»>Brunn;eine allgemeine Schatzkammer allerhang geist-und leiblichen»Gnaden,worden seye.» Diejenigen (K),welche etneWahlfahrt dahinhalten oder geloben, erwerben remillionern peccsrorum ventalium exopere opsrarozverdienLn schon Mit solchem Daß ihre läslichen Sünden,ihnen vergeben werden. In der Engelweihe abfolvirt man zu Einstd-len von allen,auch denerjentgen Sünden , welche dem Röm. StuhlVorbehalten find,allein 7. ausgenommen. Aussen an der Pforten stehen
diese stoltzen Wort: btic ell plenz remillio omnmm peccsrorum L cul-pa LL2 poena: ^ie findet man vollkommen Ablaß von derSchuld und Straf aller Sünden. Alles wegen der obbeschrieb-nen Engelweihe, welche sich allein aufdiePäbstl Bull, und dasBuch lle iecreris steuret.
Wa"ar- ES hat aber Hxxx Bullinger sel.Gedächtnuß jenerBull halb die-ttn? fe Gedancken(i): »Ob das eine rechte, und nichtfalsche Butt seye, d-r„sosie vom Pahtz wchrhafftig ausgegangen, und BtschoffConrad d eseS»Gesicht erschienen;und das Gesang der Englen gehört hat, ist nicht ge-»wiß, daß dieser Handel von Gott stve,als der solcher Dingen viel ver-fangt,welche durchWürckung des bösen Ge,sts geschehen, der sich ver-»gstalten kan in einen Engel des Lichts, und aber im finsteren verbergen
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