5QL Helvetischer Kirchen-Gesch ichtm_
^ tz- M Briefen deraleicken Bcgeqnuffen nickt zuverfchweigen, allcrmaffen^'v43. ' auch das so S. Fe'.kx und Regula zu Zürich gethan haben soll, dem Ca-roltnischen Stifftungsbrief 0 . 8 -o. einverleibet werden. Schrei-bet htemit Lang (n) ohne Grund; daß Kayser Otto«, die Engelweihegeglaubt habe 2. Die Zeugen auf welchen alles beruhet (Pabst Leound BischoffConrad) streiten gegen sich selbst,doch ist eigentlich ein eini-ger Zeug mit welchem diese so wundersameBegegnußdsrgcthan wird,nämlich BischoffConrad, welcher seine Zeugnuß indes PabstsBEund in seinem Buch ablegt;aber mit ungleichen Umständen. Im Bucherzehlet er viel namhaffte Umstände,welche in der Bull ausgelsffe wer-den,weilen sie dcmBetrüger,welcher dieBull grstelletMnbekandt gewe-fen.Diese Umständ sind also beschaffen,daß sie neben etnanderen nicht be-stehen könneN'DieWeihe wird inderBullden Englenzim Buch demHerren Christo zugeschrieben,!» der Bull heißt es,Conradus habe eineEnglische Mufic gehört; im Buch stehet, er habe dte himlische Heer-scharen gesehen, z. Die Umstände mit welchem diese Weihe beschrie-ben wiro,machen den Handel gantz verdächtig, ä. Vermög der Bull,ist die Englische Music von etlichen Brüderen gehört worden. Werwill aber diesem Glauben zustellen ? Dann als der Bischoff sich ge-weigeret dieCapeü zuwethenMd diese Ursach angezogener habe gekörtdaß die Engel ihme hierinn vorkommen seyen hielte man solches surein Mährlein. Warum berufte sichConrad damahl nicht aufdiese Bm»der^ k Die Stimm krarercessä, Lcc. soll (und zwar dreymahl) ge-schehen seyn, alldieweil alles Volck tn der Kirch war, und schreiben dieEmsidl'.sche Mönchen,diese Stimm seye vom Volck gehört worden (0).Nun wohnete Bischoff Ulrich dieser Kirchwethe bey solle auch zugegengewesen seyn,als Conradden Handel dem Pabst erzehlet Doch berufftesich Csnrav vsr dem Pabst nicht auf ihn Begehrt auch keinenBericht,ob Ulrich nicht ein gleiches von denen der Engelweihe beywohnendengehört habe. 4. Pabst Lconis Bull gibt mit, Conrad selbst habe andem gezweiflet, daß man der gavtzen Welt zuglauben aufzwtngen will.S e vermag,daß Bischoff Conrad, is.Jahrnachdervermeynten En-gelweihc den Pabst Raths gefraget,ob die Capell weiters geweihet wer-den müsse? Was bedörffte sich solches zufragen,ob er versichert war,daßer die Englische Mustc darin« gehört ? Und wann wahr ist,daß ihn dieStim darvon abgemahnet; und daß er ä.c. 94L. fie deßwegen nichtweihen wollen? Was war es nöthig,daß sie noch durch einen Bischoff
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