Viertes BuG.
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geweidet wurde, so die Weihe durch Christum selbst verrichtet worden ?
5. Als Ulrich Bischofs zu Costantz, um L. l 12O. bey Pabst Calists^H.um Canontßrung dieses Dischoffö CsnradS geworben,hat er vorge.bauen; er wolle nicht von dessen Wunderwerken rühmen; dann dieGottlosen kosten eben sowohlWundemerck verrichten,als die Fromm.Der Pabst antwortete dein Bischofs: ^i>racuiL,^uL per eum a vsoKür viäentur.6 verz sünr : so je wahr ist, daß er solche Wunder ge-than. Also reden diese,vonConradi Wunderen,wiewol zweifelhaft. HiewärePlatz gewesen von dieserErscheinung zureden.Ader sie schweige dar-von mauß-sttll.s.DieheutigeEinfidlrsLe und andereMönchen,rühmenohne Unterlaß die hohe Edr und Gnad,so ihrer Capell durch dreseWet-hung widerfahren Da doch rr alle vor dem ^.Jahrhundert dtcsemClo-ster erthetlteFreydeits'Und andereDrief solches mit stillschweigen über-gehen. Heinrich, Btschoffzu Costantz,ist der erste, welcher ä. O r; 6 z.diese Padstl- Bull anziehet. 2 Auch schreiben nichts hiervon, Witt-chindus,BernoAugte»fis,Lambertus Schsfnaburgensis, SigebertusGemb!acensis,Abbas Urspergensis,rc. welche die Begebenheiten selbi-ger Zeiten aufgezeichnet.Der erste so etwas hiervon zuPapier gebrachtist Martinus PonttentiartuS welcher; 00. Jahr nach Bischof Conra-dogeschrieben.Wie kräftig cindergle chen stiüschweigenchingegenwieschwach die Zeugnuß so junger Seribenten seye, ist Bi. 14). berühretworden. Es stehen zwar in der kurtzen ChromckHermanni Contraettbey.^.L.964.diese Wort: LspellL in coenokio F.Xleinraöi coeliruscon-fecrara eK, die Capell in S.MeinradS Closter,seye vom Himmel herabgeweidet worden.Will aber nicht von dem sagen,daß diestrHermammserftioO.Iahr nach dreserWeihe gelebtchoch ist der Leser zuerineremdaßdieftWortin keinem gedruckten Exemplar derHermannischrn CdronieAeben,als allein in dem.welchesCamfius ausgehen laffen.Was hat manaber darauf zusehen? Es ist brkandt, daß die Mönchen in diese Cbroniegeschrieben,was ihne nur beliebt.Doch ist noch keinSxemplar ansLichtkörnen, in welchem dieseWethung^.e.948. dahin sie eigentlich gehört-angedeutet werde 7. Man schreibt,die Einfidlische Capellwethung seyegeschehen, aufweis und Manier wie in der (Römisch-) katholi-schen Kirch üblich (v).Diese Weise verwerfen wir als abergläubig.Al-ft urtheilen wir keineswegs, wann Chrißus selbst dieselbtge zuEtnsid-len geübt hätte. Wäre hiemit kein kräftiger Mittehund kein kurtzererWeg,nicht nur die Römische Weihungs-Manier,sondern die meisten,zwischen uns und ihnen streitigen Articul Luhehaupten,alö wann sie ihr
Bor-
(?) u,kll. I.
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