Viertes Buch.
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fer b.Btschöffe^namlich Heinrich Ertzbtstdoff zu Trier, der das Wortführen solte, Htlbebold BischoffzuCdur, Conrad Bischoffzu Costantz;den zu Speyr, Metz. rc. und 8.Mbte,mit dem Befehl, die befindendenMtßbräuche abzuschaffen,und so es je möglich,die Regel Benedictt ein-zuführen. Welche fich aus Stoltz widersetzen möchten,die sollen fiedem Kayfer zuführen,welcher fie dann zu Schulmeisteren machen,odersonst in Ciöster zerstreuen werde. Die S Gallischen Mönchen schrei-ben von Rudmanno, er habe fie verklagt, okinvickam, aus Neid, undvon denen so jhme geholffen; chirim ne^uLminklaros-ein böser Geisthabe fie hierzu angetrieben (c).
Abt Burkard widersetzte fich dieser Visuzrion,aber es wolle nichtsversangen.Rudman mußte die Vilicsroresverköstigen.Der halbe Theilwurde zu S.Gallen, die übrigen zu Reichenau etnquarrirt. RudmanWolle,daß Bischoff Conrad dteKiag wider die S.Galltschen Mönchenzugleich mit ihm führe Aber der Bischoff antwortete ihm,was er alleineingebrocket,solle er allein auSeffen. Als die Zuhörer hierüber gelachet,sagte Conrad ferners, mit einem Ankläger der Brüderen, (dann Con-rad wäre schon in der S.GallischenBrüderschaffi eingeschlossen) wolleer weder im Himmel noch auf Erden Gemeinschafft haben. Als nachdieser Prälaten Ankunfft in S.Gallen,Dietrich,Bischoff zu Metz,einjunger Mann, der ohnlängst Kerhaldi (6) Lebrjünger gewesen, beydiesem vorbey gienge, die BenedictiNische Regel in der Hand tragen-de, sagte Kerhaldus zu selbigem (e): «Warum bringst du wider mich«ein Buch,welches mir,wann es zugeschlossen ist, besser bekandt ist, als«dir, so es offen stehet ? Schließe es nur zu,, Welches der Bischoffalsbald gethan, und fich an seines Lehrmeisters Seiten gesetzet habe.
Der Ertzbischoff zetgete an,fie seyen allein darum zugeben,m reZu.lares virss monirores 6m> fie zu vermögen,daß fie nach der Regel (Be-nedicti) leben; und erinnerte den Abt, «daß wann fie gleich diejenigen«Ding,welche fie von ihrenVorfahren empfangen,und bißdahin bey ih-»nen in Uebung gewesen,für die besseren halten,und die Benedictintsche»Regel geringer zuschätzen wäre,sollen fie doch um derNachred willen,»zu dieser bequemen. Hierauf nun entschlossen fich dteBrüder,waS einjedernoch eigenes gehabt,gemein zumache.kein Fleisch mehr zu essen, alswann es dieRegelgestattet; und alle in einem Zimmer zuspetsen. Wei-lers wollen fie fich nach der Regel nicht richten-Doch waren diese Prä-laten mit den Mönchen so wol zufriden,daß Kebo Abt zu Lorsch (an der
Berg-
(c) Lccrrö. Ivlinitn. c. z i. (6) §. äiÄur Lcczrä.
I»n,c.i4. (e) viä. Lucei.
N. C.
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