Band 
Erster Theil
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5<8 Helvetischer KirchemGeWchtm._

m § G als einer dieser Kämmerlingen ihr Contresait machen wolle/ selbiges-67. dem Kayser zu übersenden,die Augen und den Mund verstellet,und we-gen solcher Mißstalt/dem Kayser die Anmuthung gegen ihre Versöhnbenommen. Sie setzte die Griechische 8mäia nichts desto weniger im-mer fort, übete sich auch in Lateinischen Bücheren.Wurde endlich ver-mählet mit Burkards m. welcher vormals Bischoff Ulrichs Schwe-ster zur Ehe gehabt; und des ä e.9r6. verstorbnen AlemannischenHer-tzogs Burkardi Sohn gewesen.Diefer war ein alter Herr,sturb,eheersie heimgeführt, und setzte sie zur Erbin des HertzogthumS. Also be-richtet (u)der S.Gaüische Geschichtschreiber,welcher auchEccardusgeheiffen, aber erst gelebt nach jenem Eceardo, welcher bey Herwig inso grossen Gunsten gewesen. Andere vermelden, die Hedwiga habe nureinen Theil Lands gehabt; und seye Otto, des ä.c. sz s. verstorbnenHertzog Luitolphi Sohn, Alemannischer Hertzog gewesen (x).

Abt Dur- Diese Hertzogin verehrte demAbt Burkardo,ihrem nahen Bluts-k> rds un> verwandten ein muthiges Pferd. Als aber der Abt zu dieftr Bas, ein' Spatzier-Reise thun wolte, stieffe das Pferd an einem Pfosten so hart

an, daß der Abt feine Hufft verrenket, hernach an zween Stecken ge-hen mußte; und die Regierung seinem Hofmeister dem Richero, derfeines Bruders Sohn war (x), überlassen, doch mußte dieser in für-nebmstenSachen rathschlagen mit dem älteren Eceardo, welcher Deca-nuS gewesen.Der jüngere Eccardusches DeeaniSchwestersohn,bliebebeyHedrvlga,welche bey ihm vielZeit mit lesen und schreibe zugebracht,biß die Hertzogin verschaffet, daß er Kayferl.Hoffkath,(dahererPa-

latinus genennet wird) und des jüngeren Königs informaror worden.§68. Abt Rudman hat feine Zusag, dem Closter S. Gallen nicht mehrCivster S. beschwerlich zu seyn,nicht gehalten. Durch spendieren machte er sich beyw?rd »er. Hof gute Freund,welchen er eingespunnen/die S.Gaüischen Mönchenschreyt / seyen den Wollüsten ergeben, und unterdrücken andere Mönchen (a);dessen meiste Schuld er auf des Abts Unpäßlichkeit geworffen (b). I»der AbwesenheitEccardi,gab erden Einschlag, man solle Sandratumeinen CöllnischenMönchen ahftrttgen,und sie nach S.BenedkctiRegelzuleben anhatten. Nachdem Eceardus wider nach Hofkomen,eröffneteselbigem der Kayftr,das wider fein Closter erschallene Geschrey.Eccar-dus war zufrieden,daß man durch eine Deputation,daSVerhalteu seinerClosterbrüderen untersuche,so fern daß Rudmannus (von welchem die-»jsitirt / ser böse Verdacht herrühre) nicht darbry seye.M benennete der Kay-ser

(u) czp. IQ. (x) Swmpl,. tv.z8. 6u!er. p. lc> 9 . b. (y) 8,-ceI. donk.äa.-66. (L) Lcc-rä. c. n- (») 1-anx. x.Z/i. b. (b) Lccsrä. c. n.