5 ZO Helvetischer Kirch en-Geschichten. _
N CG ecwehktfnachAbtÜlrichS,Freyherren von BonstattemTod. Er kam'v--8 (O unrechrmässiger Weise an die Abtey, zohe faule Leut Herfür; alteklagen ih. Ul0 khrlche, die es mit dem Clvster wohl gemeynt, wurden ihrer Ehrenrcii M. entsetzt, unter den Closterbrüderen erweckte er Mißtrauen, Neid,Zanck,rc.er lebte nicht nach Benedicti Regel;verfetzte,verschenckte,ver-kauffte des Closters Güter, nicht änderst, sagt Herr Stumpf (§), alswolte er derWelt zeigen,daß die Jtaliäner billig im Sprichwort sagen,klLi «lueiic mal perckir.übel gewonnen, Übel zerronnen. Er machte esso grob, daß etliche ehrliche Mönchen , sich zu Kayser Otto verfügt;begehrende daß Jhr.Maj. ihnen unddemAbteinenTag setze,und ende-ten ihre schrifftliche Klag mir diesen nachdenckltchen Worten: Vellra
Keg3li8L^uir38,vi6L2r8cjuciicer,8c loci nollri äellruüionem» Lcin ipiöregularis virss rrans^regionem, uc äignurn eü, vinclicer. Lufus vicsmAeriri8 in terri8, ipie vo8 ssrerni regni psrticipem faciar in coeli8 : Der
Kayser (dem sie dargegen Gottes Gnad wünschen) solle sich doch ihresClosters annehmen; dann darin» alles auch die Clösterliche Zucht zuHaussen falle Der Kayser rathschlagete hierüber, mit denen anwesen-den getst-uyd weltlichen Räthen. Diejenigen Geistlichen nun, welcheilmilia cie iui8 tubäiri8 rimebänc,geförchtet,dte ihrigenmöchten gleicher-gestalt mit ihnen abfahren, wendeten ein, diese Anklag rühre allein heraus Neid,gaben den Rath Ihr. Maj. sollen den Abt schrifftlich ver-mahnen,die unordentlich Lebenden besser im Zaum zuhalten. Die übri-gen,nach Burkardt Meynung besser gefinnete Räthe, vermöchten beydem Kayser so viel,daß er beydeThetl für sich bescheiden (K). Als sie vordem Hofgericht stunden,führten dieMönchen ihreKlag ernsthaffnunteranderem sagende : 8imoniace LccleÜ38 venäiäir, re8 LccleÜX in bene6-Liavir; rket 2 urv 8 äillip-ivir: er habe auf Stmontsche Weise Kirchenverkauft,und die Kirchen umibreGütergebrachtzsie anerbotten sich sol-ches zubeweiftmund begehrten Ihr. Maj. solle den Abt absctzen.Hier-auswürd desAbtsVerantwortung angehört,und dieSach eingestellet,welches der Abt sich wohl zuNutz gemachet Dann durchGeld brachte erGrafMuzonem,vornehmsten Kayserl. Rath, m d durch dessen Mittelden Kayftr selbst auf seine Seiten; so daß sie der Kayser zur Gedult ge-wiesen, verwendende 6 sli^ua inbonella cle illo 6icsreri8, konor 8c opi-nio omnium lVIonacborum vileicerer, 8c urilira8 b/lonalleriorum äe-
creicerer : „So sie unehrbare Sachen aufihn bringen, werde es um,-allerMönchkAnsehen geschehen seyn,und alle Clöster in Abgang kom-men:
(t) Lurearö. cap. Z. (x) V.x. n. 14. (k) cicrltonLs illzz tisbek 6oIä»N.ReceL r- 46.