542_ Helvetischer Kirchen-Geschichten _
w § K empfangen reden ihm schimpflich nach, nennen ihn wegen seines Hin«i2L4. ' ckenS, den Krümmung,und verschreyen ihn,er habe etliche Kirchen reichDerpfllch- gemachst,aus dem daß er andere« mit Gewalt entzogen habe.Ohnlangtet die im vor seinem Tod, hat er dem Thal Bregell in Rbetien,alle von AltersFMii/. her erlangte Freyheiten bestättigrt,dergestalt,daß diese Leute unter des2 für Reichs Schirrn verbleiben, durchaus frey sey» , und kein Graf nochibne ru- andere Herren etwas zu ihnen zusprechen haben , noch sie beleidigenhalten, sollen. Hingegen sollen sie nach Punct in Veltlein, eine Wahlfahrtfür seine See! thun (l>) . Auch starb Ulrich Bischofs zu Chur, gebohr-ner Graf von Lentzburg. An dessen Stell ist kommen,Hartman oderArtemann (c), gewesner Mönch zu Einsidlen Abtzu Pftfers, gebohr-ner Freyherr zuPlantaira, oder Plans rerra (cc).
S.Lesn- S.LeonhardS Kirch zu Basel,wurde Misstet durch Ezelinum,ei-
Nneu reichen Dom Probst zu Basel. Dieser hat den B schoffAdalbero-Basel er- nemgebätten, daß er auf einem,Wildeck genenneten Platz, an einem er-bauet. habnen Ort, da die Burgerschafft zuschtessen, und andere Kurtzweilenzuhaben pflegte,eine Kirch zubauen erlaubte.Der Bischoff beredete dieBurgerschafft,daß sie ab dem Platz gewichen,und schenckte in beywesender Clertsey, Edelleuten und Bürgeren, diesen Platz dem Ezelino, wel-cher denBau dermaßen beschleuniget, daß^.c: io;z. die Kirch in derEhr S.Bartholomät und S.Leonhardigeweihet werden können.Eze-linus soll mehr als iOO Mrig,erst 1082. gestorben seyn.Rbena-nuS (6) muthmasset, die Urfach dieferSttfftung seye gewesen, daß dieDomherren in Berrichtung des GotteSdienstS erlegen gewesen.
Conrad n. Haimo Bischoff zu Costantz, war inzwischen zu Nürnberg be-wirb Kay, schäret, woselbst dje Fürsten etneKaysererwehletenDtesrwarCon-radus u. Hertzog aus Francken,zugenennet Saltcus,PabstsGregortiVerehret v.Bruders'Sohn; welcher Adaiberonem zum Schtrmvogt des Clo-dem Bi- siers S. Bkasit auf dem Schwartzwald, gesetzt. Nach gehaltenemAvis, ;u Reichstag zu Costantz, reisete der Kayser durch Zürich nach Basel;all->e Wo Bischoff Adalbero z. Monat tod, und anstatt dessen durch diettymS Clerisey, Ulrich erwehret war; welchen aber der Kayser und dessen Ge-Bläst. mahltn Gisela nicht gut achten wolle. Darum anerbotte der BischoffBestatt«, dem Kayser, eine merckliche Summa Gelds,dieBkstattigung zuerlan-dbnBi-gen und bliebe also bey demBtschthum.Aber derKayftr fiel wegen diesesaen Geld Geld-Fangs,a!S etnerSimoney in solche»Reuen,daß er einGelübdge-' than,ketnGeld mehr,wegen Oonkrmsrion einer Prälatur zunehme (e).
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(K) 6 uler. Lks-r. k.ib. 8 . (c) Qulcc.sp. 1,4. (cc) Lucei. Lb. roiA. ,yr4.(<j) äe6erm,n. p. 14-. (e) Ürültl c. i r.