Band 
Erster Theil
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544 Helvetischer Kirchen-Gefchichten __

« g- Kr stantz) dahin geordnet, Regtnbo!dum Juncker(n),geschlechterer von^'isLS Solothurn, um aüdort Probst zu seyn. Er gäbe thme zugleich etlicheMönchen,die ihm an die Land gehen sotten, item,Bücher Kleider undandere Kirchen-Gerä-H.Jta verschaffete und besoldete die Maurer undPsarrkirch andere Arbeits-Leute. Reginbold aber suchte des ClosterS Aufnehme«,Mure vomdsch nicht ohne Nachtheil der Psarrkirch zu Mure, deren VorsteherEZter vor Erbauung des ClosterS den Zehenden daselbst bezogen. Aber Re-gn ginbold vermöchte den Ralhbsd daß er nach Costantz gereiset,allwo erden Bischoff Raths gefraget, ob er die Kirch und die darzu gehörige Gü-ter, dem neuen Closter einverleiben dörffe (o)?Der Bischoff rathschla-gete hiervon mit seinen Räthen und willigte ein. Hingegen hat derGrafden damaligen Pfarrer mit zweyen anderen Pfründen begäbet,die Psarrkirch nidergertffen) anstatt deren wurde hernach eine anderegebauet) und die Einkommen derselbigen demCloster eingeräumet,auchMehrere das Closter befteyet.daß thme weder geistmoch weltliche Fürsten einzu-Vergahliii, reden haben. Ist alles geschehen bey Leben der Gräfin Jdda, welchegen an diß jv diesem Closter beygesetzet worden. An dieses Closter wurden nichtvoller. E von diesen Grafen, sondern auch von vielen Edlen und Unedlen, ge-geben, viel andere Güter in und auffert den freyen Aemteren, im Er»Zürich'Bretßgäu, in Unterwalden, Ury, Zug (?). In den folgendenZeiten,von den Hertzogen von Zerivgen, Freyherren von Eschenbach,Heinrich von Geldenbüren, Notger von Ottelfingen, rc.

Bischoff Warman wird von etlichen genennet ein gebohrner Frey-herr von Bonstätten (<;), von den meisten ein Graf von Kvburg undDillingen, etliche halten er feye etn Mönch zu Reichem» (r); anderesagen, daß er ein Mönch zu Etnfidlen gewesen 0), und Plrmintt Lebenbeschrieben habe (5).

Seltsame EmbriciuS war ein gebohrner Freyherr von Abensperg aus Baye-Verehrungren,dessen Herr Vater Babo (r) bey zweyen Gemahlen,8.Töchceren,n und zr. Söhne gezeuget, deren jeden er roth bekleidet,und mit einemIkr praien, Diener,dem vorgehenden Kayser Heinrich aufeinem Reichstag vorge-stellet.Der Kayser nahm das seltene Präsent zuDanckan, begabete diejungen Herren mit Land undHerrfchafft.Embrieus wurdeDomherr zuFristngen,hernach Mönch zu Einsidlen; und nach Virandi Tod,Abt.Der Kayser war wegen BtschoffWernherS noch nicht vernügt;und

Man-en) lr»fn,-V. (o) 6uilim. krslilp. pag. r;s. (p) IVcliuö. l»;6.

8cumpk: l'tckult. (r) ap. kletclc. (s) rrarrm./^nnal. iri. kucel. Conü.e(n ior6. (0 >I,blt!on.Orä. Lenect. 8ec.parc. r. i-6. (r) ^venr. l.id r,Z'Z-