546 Helvetischer Kirchen-Geschichten. _
R. C. G'pfangen. Doch solle der Abt diese Cast.Vogtey übergeben, nicht urbs-ior. 7 ., ne 6 cium,leä ut ^uanöam commenäarionem Lc rwr>onem>als. ei» Lehen,sonder zu beschirmen. Gibt dem Closter die Freyheit einen Abt zuwehlen; solle mit keinen Auflagen beschwert werden; wolle jemand fer-ner Gerichts-angehörigen, (Mann oder Weib) etwas an dieses Closterverwenden, solle solches niemand weder verhinderen, noch veränderen.Daher das Closter in kurtzer Zeitviel Gutthäter bekommen.
Mr8. Die Bischöffe in Gesandschafften zubrauchen,war nichts ungewohn-Heiithum tes;tndeme derKayserden Cburischen BifchoffHartman nachAvignon«ach Ein» anPabAIohannem xx.gesendet.P.Hartman schreibt, dieser Bischsffschien. HM demClosterEinsidlen/dieHeilthumJusti eines ix.jadrigenKnabenund Märtyrers heimgebracht. Buceltnus (K) aber will, es seye nur einTheil nach Einsidlen, das mehrere seye ins Closter Pfesers kochen. P.Hunger sc) setzet hinzu,das Haupt des Königs Sigismunvi. Wasaber von des Iustt Heikthum zuhalten seye, kan uns sagen, Glaber Ro-dolphus oderUadulphus,welcher damahlinFranckreich gelebt,und wassich seiner Zeit von H.L.992.biß -z. o. 1045. begeben, inris nccurare,sagt (cl) Bellarminus/fleissg beschrieben. Dessen weitläuffigen Bericht(e) hiervon,will ich knrtz zusammen ziehen: „Ein Mann sagt er,gerin-, .geu Herkochens dessen Geschlecht und Vaterland unbekandt seye,msn-„gonum cLlllöiilimus , ein Ertzbetrüger , habe die Gebein, unlängst„verstorbnen Versöhnen,deren Gräber er heimlich geöffnet) hin und her„getragen,und für Gebeine heiliger Versöhnen dargegeben. Nachdem„er in Franckretch viel dergleichen Betrügereyen verübt, habe er sich„ins Alpgebürg zu einfältigen Leuten begeben, daselbst habe er bey--Nacht a loco ignori olla bornini8-V0N kiNkM schliMkN-Ort
„die Gebein eines unbekandten Menschen genomen, vorgebende, solche„Gebeine seyen ihm durch eine» Engel gezeiget worden, und seyen des,-heiligen Märtyrers Justi Gebein. Das einfältige Volck habe sich li-eber solches gesteuet vielKrancke herzugebracht,Geschencke herzugetra-, gen, Vigilien gehalten, und ausWunderwerckgewartet. Aber (sagt„Glaber) Gott lasset bißweilen solche Wunder, durch die bösen Geister„geschehen,die Menschen zuversuchen, peccatiHiominum prXceäenri-„bu 8 , und ihre Sünden zustraffen. Die Bischöffe sotten diese Sachen„untersucht habenzaber umGeldS willen,haben sie in einigen Synodis,„dem Volck zugefallen, durch die Finger gesehen. Mit SigismundtHaupt wird es just aus diese Weise hergegangen seyn. Murer sagt, ein
Theil
<b) Uteryus cit. (c) 9.104. (6) äe Lcrixr. LccI, p.178. (e) l.ib,4. c. zo.