Band 
Erster Theil
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_ Viert es Buch. __57^

Lausannen von Gräflichem Häuft/war dem Kavftr so treu, daß erbebe « ^wegen viel Aufsätze erlitten, und zu seiner Sicherheit mit Kayferl.Hülf rAs.und Befteyung,das neue Stättlein Wisiespurg gebauet und -evestnethat. Sihe bl.ro. Er hielte sich offt auf in Sachsen, -ev dem Kayser,gab dem Btschthum viel Güter zu Murten und anderstwo.

Die PähstiFaKion suchte noch einen Streich. Sie hielten in Sey- Kayserseyn Pcibstl. Gesandschasst einen Reichstag zu Treber.Solche Zusam-^! d be-menkunsten wahreren gemeinlich ;.Tag,öber mit dieser brachte man 7.

Tag zu. Begehrte an den (samt dem Bifttzoffzu Basel und Lausan-nen,) damahl zu Oppenheim sich aufhaltenden Kayser,daßer an künfti-ger Lichtmeß sich zu Augspurg verantworte ( 0 ), und dem AusspruchdesPabsts (welcher sich selbfl dort einfinden werde)sich untergebe.Mit-lerzell solle er sich zu Speyr aufhalten,sich des Kirchen-gehensund derReichs-Geschäfften enthalten,und alle Verbanneten beurlauben .Wei-len nun der Kayser in grosser Noth war. und seine Frau Mutter vonRom aus gerathen sich zu bequemen,sorH gantzItalien von ihm abfallenwerde,nahm er obige Articul an. Thäte die Bischösse von Basel, Lau-sannen,rc.von sich,und hielte sich in schlechtem Wesen aufzu Speyr.

Weilen aber seine Feinde den bann vorschützten, er auch selbst ver, Wermerckte,dsß selbiger bey dem gemeinenVolck ihme sehr nachteilig seye,'wolle ihm die Zeit zu lang fallen,daß er des Pabsts vertröstete Ankunftin Teutschland erwarte,sondern verfügte sich in Italien,obschon inde-

memia kiemis (p) ioliro atperior inborruerat, der Winter sehr kalt,

und es umWrihenacht in der kältesten Jahrszeit war. Zu dem, so ver-legten die Feinde den Weg in Italien,über das Tvroltsche,Helvetische,Metische undSaltzburgischeGebürgmm ihn zuverhtndere,daß er nichtsich mit dem Pabft versühne und ^dtoiurion erlange. Deßwegen mußteer den Weg nehmen, durch Burgund und daS Augsithal, über dentiefverschneyeten S.Bernardsberg. Die Kayfertn samt ihrem jungenPrintz Conrad,wurden aufOchftnhäute gesetzt,und das Gebürghinabgeschleifft,etliche Pferd wurden mit Seilen und sonst herunter gelassen,viel wurden zu tod gestürtzt(y).Auch dieftnPaß wolle ihm seinSchwte-gerAdelheit, und dero SohnAmedeus versperren, ergebe ihnen danndie Bevogtung und Verwaltung der fünf nächstgelegnenBischthüme-ren(r),Sitten,Lausannen,Äugst,Genf, Grenoble.Beydieftr Gelegen-heit bekam der Graf von Savoy einen grossen Theil des ?ais äe Vsux.

Ist hiemit der Kayser mimicis non ipersmidus^), wider seiner Fein-l. Theil. Aaaa den

( 0 ) vrlperZ. ^n. cic« (p) l-Lmberl. (c^) I-eiiemra. Lkron. 8^r. V.zZ. (r)

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