Viertes Buch._5^r
Freyherr von Regensperg,hielte es mit König Rodolf und wolle diesen N. C. G.bau durch einen plötzlichen Überfall verhinderen, aber der Abt hat den M78.Castvogt mit wenig Volck(m) zurück getrieben. Doch setzte Ulrich die-sen bau nicht fort, banste hingegen im Rheinthal, wtder den Gras vonMontfort das Schloß Herburg. „Eccard und Ulrich waren beyde krte-»gertfthe junge Herren, von hohem Adel und gelehrt, jener war der»mächtiger,reicher und stärckeranMannschafft,dieser halte die treuere»und männlichere Ritter (n).
- Als um diese Zeit derAbt vonReichenau zum Pabst nachRom ref-fen wolle,würd er unterwegs vonBischoffzu Parma,KayserHeinrichsFreund,gefangen, und erst nach zimllcher Zeit durch desPabsts und derMechtildisVermittlung widerumauffteyenFuß gestellet Weilen aberausgestreuet würd,Eccardus seye tvd,hat AbtUlrtch bey demMyser umdie vermeynt-ledige Abtey angehalten (0),selbige erlanget mit bewaff-neter Hand in Besitz genommen, und Marggraf BerchtoldS vow Ze-ringen Kciegsvolck (so dem Eceardo die Abtey aufbehalten woite) abge-trieben. Aber dieses versetzte dem Clofter S. Gallen böse Händel. TurgänMarggraf Berchtold, und Wclff Hertzog in Baycren, fetzten diesemCloster sehr zu, jener verwüstete das Elsaß jagte das wider ihn gesendeteHeer des Baslerischen und Straßburgischen BtschoffS in die Flucht sodaß die Bischöffe käumerlich entkörnen (p), schlug seine Hand über desS.Gallischen Closters Güter im Breißgäu,Weiss über die tnSchwa-den,beredten such die Grafen von Kyburg,Marchdorf,Bregentz,derenGericht an S. Gallen grentzeten, daß sie ein gleiches thaten; si> daß essich ansehen liesse, das Clostermüffe zu Grnnd gehen, und werden dieMönchen selbiges zuverlaffen genöthiget werden. Es gteng selbigem 2.
Jahr lang nichts ein, deßwegen sie silberne Altarblat angegriffen, itemsilberne Leuchter, Kelch, Monstrantzen, und den übrigen mit Gold ge-stickten Kirchenvorrath. Abt Ulrich bezahlte seine Feind mit dem Ge-genrecht. Nachdem derKayser undMarggraf Luthold des Abts bruder, 1079.siel Volcktbm zu Hüls gesendet fieng er den Graf Marquard vonBre-gentz, und GrafHartmanzuKyburg, des Kaysers ärgsten FeindeSSr hn,verhergete und verbrennte die Städte Markdorf und Bregentz.
Item das Schloß Jttingen,Kyburg,rc. und machete grosse Beuten.
In Rbetta war die Verwirrung so groß als andersiwo, deßwegennachdem Bischoff Heinrich l. e. 1078. zu Chm gestorben, »selbiges ehur.,'Blschthum mehr dann Jahr und Tag ohne Bifthoff gewesen, biß
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(m) l'sciiucl. 1077 in) Ibiä. (o) Lsckuä.(?) IS 78 .