N. C. G.lo?--.
Schafi,»^
ser-Closter
reformirt.
Zunehmendes Clo»sters.
5" 2 Helvetischer Kirchen-Geschichten
„sich mit GewaU (sagt sc;) Herr Tstbudi) inS Bischthum getkANgenRotperms der Dom-Probst,durch Erkauffung, eingeitziger und un-..treuer Pfaff. Hcrr Guter berichtet (r dieser seye ein Bäyer gewesen,des Geschlechts von Hohenwart Dom-Probftzu Augspurg, (oder wieLang sagt( 8 ), zuCostantz)derdteWelff«schen, als deren Anha g derZeit in Rhetia grast gewesen, bestochen daß sie ihm ä.O l o/A.aufdenBischoffS-StuU geholffen. Wie er abee durch Mieth und Simoueydas Bischthum gewaltthätiglich erobert, also seye er demselbigen sehrschädlich und überlastig gewesen, als der sich in allweg übel gehalten.
Weilen nach GrafEberardi Tod, alle Müh und Arbric, wel-che er an das zu Schaffhausen erbauete Closter, verwendet, wenig ge-nutzt, und daS Mönchen-Leben schier gar in Abgang kommen ( 5 ),beruffete dessen Sohn Graf Burkard den Hirschauischen Abt Wil-helm,welcher die in Teutschland zerfallene Mönchische Disciplinwiderum aufdie Füsse gebracht Petershausen und sonst in die ioa.Llöster reformirr habe (r). Dieser habe unter anderen mit sich nachSchafhausea gebracht Sifridum; welcher aus Anmuthung gegendie Stifftere dieses Closters, auch der Gräflichen Claußnerin zugefal-len, und S. Agnes zu Ehren ein Nonnen-Closter (auch Benedictiner-Ordens) angerichtet habe,allwo die Gräfin die erste Aebtifftn gewesen.Wegen damaliger grosser Widerwärtigkeit,denen damaligen Constan-tzlfHenBtschöffen, hat die Wethung dieses Frauen Closters sich ver-weilet (v). Auch ist aus GrafBmckards ü.C. 1090 . gestelletembrief bekandt, daß Sifrid erst nach Eberhardt Tod, und nicht eher alsz. c. 1079. nach Schafhaufen kommen. Daß Wilhelm vor ihmeAbt zu Schafhausen gewesen seye, ist nicht erweislich, und war zwarSifrid der erste Abt, nachdem das Closter dnrch Wilhelm reformirtworden. Wer aber nach erster Stifftung des Closters Abt gewesenseye, ist blßdahtn verborgen.
DaS Anfangs nur für 12. Mönchen erbauete Closter, vermehrtesich unter Abt Sifrid nicht nur an Einkünften, (aus deren im Tburnund anderer EdelleutenFreygebigkeiten,)sondern auch an Einwohnere,so sehr, daß zu einer Zeit zoo.Mönchen und Nonnen, (oder wie andereschreiben ZOO.Persohnen) zugleich sich daselbst aufgehalten haben (u).Deßwegen Sifrid das Closter,und die darzu dienlicheKtrche zu wetterengenothiget worden.DieKtrch wurde (gleich deren zuHirschau) inForm
(cp än. 1079. (r) p-Z.
19 - («) P. 674.
(5) Lurcrrö. in öiplom.
eines
1090.