Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

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eines Creutzes gemacht, sezieret mit 12.Säulen,(nach der ZM der ^ «

postlen) deren jede von gantzemStein,in der Höhe 17. in der Ründe 9.in der Dicke z. Wcrckschuh haltet. Die so den Verrärher Judam be-deutet, hat auf der Seiten gegen Mittag,einen gespaltenen Kopf.Diesesneue Münster wurde 0. 1104. durch Bischvff Gebhard geweihet.

G af Burkard liesse sich durch Abt Wilhelm bereden, wann er wolledaß der Gottesdienst im Closter beständig bleibe,soll er selbiges frey las»sen,und sich dessen gantzltch entziehen, deme der Graf, (nicht ohne Ein-willigung seiner noch lebenden Frau Mutter) o. 1080. nachkom-men. Krafft eines, durch GrafBurkhards Abgesandte-von Pabst Gre-gorto vn. übersendeten FreyheitSbriefs, solle das FrauemClosterallein dem Abt und Convent zu Schafhausen gehorsam seyn. Diesenbrief liesse der Graf in einer Versamiung der Geistlichen zu Costantzverlesen. Die Closter Frauen liessen ihreTodten aufden KtrchhofallerHeiligen tragen.Der Abt gab denFrauen einenVerwalter oder Probst,der alle Sachen zu S. Agnes im Nahmen des Abts verwaltet.Dochsind diese Pröbste nicht allezeit mit ihnen in guter Verstandnuß gewe-sen (v).Warm diese Closter-Frauen in ihrer Kirchen einePredig anhö-ren wollen,mußten sie dem Priester für jede Predig einPlappart geben.

Nach Bucelini Vorgeben, war obiger Wilhelm ä.O ^072. vonGraf Burkardo,zum Abt dieses Closters angenommen; hat beyde Ab-teyen Schafhaufen und Hirfchau verwalten,war Anselmt Ertzbischoffszu Canterbüren in Engelland, guter Bekandter, mit welchem er auchbriefgewechSlet, und von ihme heimgesucht worden (w). Als Wil-helm diese Schafhausische Abtey aufgegeben, seye Sifrtd an dessenstatt erwehlet worden. Aber weil Eberhards, c. >072. noch in Le-ben und an der Regierung gewesen, muß, was BucelinuS von Bur-kardo schreibt, dem Eberhard zugeschrieben werden.

Allernächst bey dem Frauen-Clofter stund ein Schwesterhaus für Schwe.7. oder 8. Weibs Versöhnen, so (wie die Papisten reden) steywilltge sterhauß.Armuth gelobten, den Closter-Frauen unterworffen gewesen, und ge-dienet haben. So beyde Clöster streitig worden, seye der Constantzi-fche BtschoffRichtcr gewesen. Weilen der Flecken nach und nachan Einwobneren zugenommen, ist die zwischen beyden Ersteren ste-hende, SJohann genennete,und von dem S JohanneS-Herren ver-S. Jo.pstegete Leuth-Ktrch,von einem Probst erbauet worden.Durch welchen bannes.Probstaber,und wann solches geschehen seye, weißt man glicht. DochKUH.

wird

(v) Uüxcr. j». m. Ss. (»v) Lonk.107». r«77.