Band 
Erster Theil
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_Viertes Buch._ 585

daß alS die Grafenvsn Bregentz sich an ihme rächen wollen, er wenige §beystands von den Seintgen erwartende, auf seine Vestung Rachen- ,280Aeinilch verfügt; und gar aussert Landseine Zeit langzugehen sich mt«!atdcnHa-schloffen, in Hoffnung die Streitigkeiten zwischen den Königen,werden en im„mütierzeit nachlassen,sagte aber zu feinemConvent,er habe eineWahl- "uftn.„fahrt verheiffen zu derH. Martertn Fides, deren Leichnam in Aqui-„tania amWaffer Garumne lige sie sollen biß zu seinerWiderkunst da-„Land verwahren so gut sie können. Also schreibet Herr Tschudihier-von(x). Mönch Burkard berichtet der Abt habe die Sachdem Cou-vrnt also vorgetragen: Ihm habe aufdemRachevstetn,eine himmeltscheStick zugeruffenr ».Wann du gesichert werden wtlt,so thu eine Wahl-„fahrt nach Aggennum hole daselbst dleReliquien der H Fides,und st-ütze ders zu Ehren eine Capell hieher.Diese Heilige wird dir gewißlich. zu Hüls kocken. Demzufolg, habe Abt Ulrich S. Fidis Heilthumo. loZs.nach S.Gallen gebracht,und habe allezeit gestget (7).

Sechs Tag nach Abt Ulrichs Abretß,körnt Abt Eceard,nach ausge--anduer zweyjahrigerGefangenschafftwtderum in seinClosterReichen«au,reiffet a!sobald nieder,was Abt Ulrich darinu aufgebauet» hatte,undführt Luitholdum mit bewehrter Hand nach S. Gallen, indaselbstigeAbtey ihne einzusetzen Aber alle Mönchen verkrochen sich in die nächst-gelegnen Gebürge. CccarduS thäte 4. solche Kriegszuge nach S. Gal-len,und fügte vielem Clostergrossm Schaden zu. Kavser Heinrich aberentsetzte den neuen König Rodolfdes Hertzsgtbums Alemannien, undgab selbiges,samt seiner Tochter Agnes, dem Graf Friedrich von hohen FriedrichStauffen, im Hertzogthum Würtenberg. Aber Marggrafvon Zerrn- wird Hmgen,und Wels von Bayeren, verhinderten dies «Graf von Stauffen, Mdaß er das Hertzogthum nicht; auch ruch des Königs Rodolf Tod ,mehr nicht als dasHertzogthum Schwaben einnehmen könte.DasHer-tzogthum Alemannien, blieb bey Marggraf Berchtold (2), welcher zugleicher Zeit mit König Rodolfs Tochter AgneS sich verehelichet.Alsswurden bey diesem anlaß Alemannien und Schwaben, so nur ein Her-tzogthum gewesen, gesönderet, und wurden nicht mehr vereinbaret. In-dessen siel der schwerste Kriegslast über Alemannien, dann diese beydemächtige Fürsten,wegen dieferLandschefft sehr hitzig gestritten. Dochsolle derKsyser ä.e.1281.diese Fürsten dahin vergliche haben,daßbey,de,Friedrich undBcrchtold,sichHertzogcn nemn mögen.Aber Friedrich1. The«. Bbbb solle

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