Band 
Erster Theil
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_ Viertes Buch. _5-5

einstellen.Gebe doch dieses zubedencken, daß der Pabst anfänglich dieStmonische Mißbräuche vorwendende,allein auf dieses getrunqenchaßder Kayfer nicht selbst Bischöffe erwehle sondern solche Wahl den Ge- N. Cmeinden nach alter Gewohnheit überlasse (».Nachdem er dem Kavser «o8tdessen bißhertgeS Regale aus den Handen gerissen, hat er Sie Wahlennicht den Gemeinden frey gelassen, sondern fast an sich gerissen, und denPabst zu einem allgemeines Patronen aller Prälaturen gemachet.

Will demnach z.Zeugnusseo anfuhren, solcher Marineren die zu diesenZeiten gelebt^welche in dieser fach etwas Lichts geben können. Die erstedieser ZeugnuffenstehetbevSigebetto,welcher schreibt» daßTregs.riuS aus dem Todbett einen Cardinal zu sich beruffewund Gott,dem H.Petro, und der gantzen Ktrch bekennt habe, daß er in feiner Regierung

schwerlich gesündiget, Lc luaäente Oirirolo, contra Kum»numgenu8oäium Lc irrm concirsüe» und aus anstisstendeS Teufels grossen Wtder-willen und Zwevtracht unter den Menschen erregt, indeme er gehossetdurch die (vom Gewalt deS PabstS über alle Könige) eingeführte Mey-nung die Christenheit zuvermehren.Habe aber diesem feinen Beichtva-ter gebotten, den Kayfer und dtegantzeKirch seinetwegen um Verge-bung zu bitten ; und habe den wider den Kayfer und andere Geist-undWeltlicheausgefprochnen bann aufgebebt. Der andere Zeug tstLan-stancuS, Ertzbischoff zu Cantorbüry in Engeüand, Berengarii hitzig-ster Widerfechter. Nachdem selbiger (u) den Cardinal Hugo, der eSmit Pabst Clemens gehalten, gescholten, daß er von Pabst Gregoriozu schimpflich geredet habe, setzt er hinzu: „Die Menschen wissen noch».nicht, was Gott wegen dieser beyden Päbsten urtheile, doch werde der„Kavser eine so wichtige fach (die Entsetzung deS PabstS, und Erobe-,.ru«g der Stadt Rom) nicht ohne wichtige Urfach unterfangen; noch„ohne kräfftige beyhülf Gottes, so glücklich ausgeführt haben. Derdritte Zeug ist Paulus von Bernried, welcher (wie AventtnuS schrei-bet,) in seinen zweyen bücheren, so er von Gregor» Lebengeschrieben,bezeuget, daß GregoriuS pervicscior. der Frechere und Widerspenni-gere gewesen, Sc (s ge AventinuS ferners) reüqui ejus partiumacerri-mi propugnrrores (läem) proäunt , die übrigen, auch die allerhess-tigsten Verrhädiger Gregorii, melden ein gleiches, zeiget auch an, daßGerochuS, ein hefftiger Anhänger Gregorii, geklagt, vera scriber« pe>riculum: kilsa crimen.zu Rom stye man nicht sicher, so man die Wahr-heit schreibe. Daß man aber falsches vorgebe feye eine Sünd. Die

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