Band 
Erster Theil
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«. C. G

r«-6.

HelvetirrheqebenAch darein

604 Helvetischer KircheN'Gefchichtm

den zu erlangen; der grosse Verdruß wegen deren Spslkungen in derChristenheit, zwischen dem Kayser und Pabst,darsus so grosser Jamerentstanden,daß keine Ruh nirgend zufinden war.Dieses sage ich,beleg-te das Volck dasjenige zuthun, weiches der Kirchen gegen Aus und Nt»dergang grossen Schaden undJamer zugestattet. Dann sothane Heer-züge,waren ein Mittel den Pabst reich, und zu einem Herren in Teut-schen und anderen gegen Untergang der Sonnen liegenden Lände-ren zu machen, und haben die Ungläubigen, wider die noch zimltchblühende morgenländtsche Airch tnmassen verbittert, daß die Zahl derChristen von dieser Zeit an,daselbst sehr abgenommen, und die (8eässkLtrisrcKslez) l V. Hauptkirchen, bey nahem gar umgekehrt worden.Solcher Zügen sollen xii. geschehen seyn, off! nicht ausdesVolcks gu-tem Willen, sondern durch der Fürsten Zwang , welchen man einige»Fürsten durch nachdrnckiiche Erscheinungen,zu erleiden getrachtet O).

I« diese Krieg begaben sich viel Helvetier. Mit Nahmen,seyenmitHertzog Godfrid gezogen, Steffanus Graf von Burgund, Arnold' Graf von Prientz (l,), dißmahl in Lobl. Stadt Bern Gebiet: Hart-man ein Alemannischer Graf (c), Ulrich Bischoss zu Chur,welcher zudes Bischthums Vicsrio gemachet habe,Gerold Lonvencuaiem zuPfe-sers(cl). Dieser Bischoss sollen. L. noi. widerum nach Chur kom-men seyn (e). Sie hatten viel andere Edle und Gemeine ( 5 ) bey sich.Daher waren in Helvetta so viel Ritter. Dann alle diejenigen,welchesich dorthin degeben,und bey demH.Grab zuRitter geschlagen worden,waren für andere aus, in Ansehen. In den letzten Heerzüge», hat dieStadt Zürich 4.Soldaten aus gemeinem Seckel verkostet (g). DerAustrag dieser mit so grossemEtfer angefangenen Kriegszügen war sehrunglückhafft, indem fie unterschiedliche Millionen Menschen das Le-ben gekostet (b),deßwegen man selbiger in diesemLand müd worden,unddiejenigen so sich einschreiben lassen,für Thoren geachtet,«juöä 612 reme-re clesererenr, 8c a1i«na sppererenr (i), daß stedas ihrige verlas-sen/ und nach frembdem schnappen; und wolle man nicht mehr

gestatten . 6rk ipecie Kelkzionis, nefanäa icelera impune psrrar« (k).daß unter dem Schein der Andacht / greuliche Schandtha-ten begangen werden. Sonderlich müssen diese Leute aller Or-ten unmenschliche Grausamkeiten beruht haben. Dann wann die

Tür-

(s) Ucrck. liiü. Oonk. PAß. 14 z. (l,) l.rnx. p. 698. sc) Lerrolä. ^.1093.(ä) Lucelin. NkLc. 1094- (e) lä. iioi. (k) ttareing. ^lcrkoä. p. ,04.

78^ 7. 849- 4 - (x) »oreinx. 8pec. p.70. (k) vui. ^urieu /i-vloz. Ltc 1 e 5 .Lefvrm2t>Iüb»z. »c.S> (i) LeiisbrLrä. (ic) t-ib. V.