Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kircherr-Geschichten _

M Schaden. Der Abt setzete wegen dieses Zehendens einen Amtmannnsc, nach Zürich, dessen heutige Behausung ä.Q i;88. erkauffr worden,durch Johannes von Kempten, Leuthpr. zum Grossen Münster inZürich. Der Bischofs von Costantz hatte nach Römischer Kirch Ge-brauchten Quart an diesem Zehenden , wurde aber von ihme an dieChorherren von Zürich verpfändet und verkaufst 0).

Goster D Gleichen Eifer muß gehabt haben Arnoldus Heinrich,und Ckchitt-Berau. hold, drey Freyherren von Warth bey Nefftenbach am Berg Jrchel.Diese übergaben unter Abt Mo, dem Closter S. Bläst ihre VogteyWeitnau im Wissenthal. Arnold würd Mönch in gesagtem Closter:Abt Uto aber bauete aus dieser Gab, zu Berau ein Closter, In welche-er Mönchen auS seinem Closter gesetzt,und als Gottfried von Berau,um^o. m2.den Kirchen'Satz, Zehenden, re. zu Berau und denKtrchen-Tatzzu Neunkirch nach S. Bläst- geschenckt, hat Abt Utoauch ein Jungfrauen. Closter zu Berau gebauet (r).

Beschwer- Die Trennung und der Widerwillen zwischen den Kayser. undIlcher Ei- Päbstischen war noch so starck, daß Pabst Paschalis l l. (welcher seinenfer der Vorfahren im Eifer Wider den Kayser nichts nachgelassen) dem Con-wÄr die ssantzischen Bischoff,Odalrico zu Passau , Lc cseceris 'reutomcsrumparrium kam (Ülerici8 c^ULM Qaicis Larkolicis (u), und Übrigen <La-gesinnetw. tholischen (das ist Päbstisch.gesinneten) in Teutschland, Priesternund Leyen, einen Verweist gegeben, wegen derenjenigen blinden Ei-feren», welche mit denen, so genöthiget worden unter den Verbanne-ten zuwohnen, oder mit ihnen umzugehen, keine Gemeinschsfft habenwollen, da doch GregoriuS vn. darfür gehalten habe, daß der Verban-neten Weiber, Kinder, Knecht, Bauren, weiche weder Rath nochThat zu demjenigen geben, darum der bann ausgesprochen wird, nichtfür Verbannete geachtet werden sollen.

Hertzog Hertzog Wels aus Bayeren, führte IQOOOO. Mann ins gelobteWeif M Land,wurd aber von den Saracenen so übel empfangen,daß er käumer-lobte/and' lich durchAbweg nachAntiochiam kommen,allwo er feine wenige übrigeHai. 'Soldaten angetroffen,und seine Reise nach Jemsalem fortgesetzt.Da-selbst möchte er zum Churjschen Btschoff kommen seyn,und sich mit sel-bigem aufdie Heimreise begeben haben. Aber dcr Hertzog erkranckete inder Jnsul Cyprenmnd starb. Diejenigen,welche Gottes Raach gegenden Kayser, L. 1094. so scheinbar machen wollend), sotten dessen,das c. 1077. Hertzog Berchtold, dem König Rodolf e.

1080.

(?) NuZer. p-x. ivi. (r) l.snA. p. 6Z9- (u) l.rbd.Loncil.'I'om. ro. 9.645.(v) 7 s«I 6 ekerrolä. 1077- Lc 108z.ttviring.L. zrzoy.