Band 
Erster Theil
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6?8 _Helvetischer Kirchen-Ge schichten _

§ «n und hat sich gröff r n Gewalt angemaffetV als sie vormahl gehabt, ver-

i i? meynendetn vorgehenden Kriegen,sich wohlverdient gemachet zuhaben.Doch brachte Mangold viel solcher Güteren wtderumans Closter,vielleicht deren mehr bekommen, so er dieRegierung und das Lebenlän-ger behalten hätte:

II19. Von Fryherr Conrad Don Seldenbürrn, wurden mit ErbauungMgellmg.des ClosterS aufHennenberg z 6 .Jahre zugebracht Er machte darauseine Abtey Benedictina-Ordens. Dte Emsidlischen bücher (b) vermö-gen,daß die ersten Mönchen auf Henenberg,samt ihrem ersten AbtAdel-helmo,vonEtnsidlen kommen. Aber vielmehr (sagt (iMurer)warensie kraffr Engelbergischen Schrifften, vonHirschau. Lang (l<) sich aufgleicheSchrifftcn berüffende,schreibt,sie seyen Einsidlische und S. Blä-fische Mönchen gewesen. Herr Tschudi war beredt obgedachter Frey-herr Conrad habe an diesem Ort, auch ein abgesondertes Clösterleinfür geistliche Frauen bauen,und beyde i .^prii. -120. weihen las-

st». Aber sihe hiervon ä. e. 119?» Freyherr Conrad reifete zu PabstCall sto, welcher damals sich in Franckreichaufgehalten,sein Closter inPabstl. Schirm zudefehlen. Caltstus willfahrete ihm ( 1 ), weilen Con-rad „die Hände Egelolfi eines Edlen Manns von Gamelinchobeu,.(Gamlicken) die neu-aufgebauete Kirch dem H.Petro übergeben,un-„ter dem Zins eines güldenen Pfennings Züricher Gewicht undWäh-„rung / welcher jährlich vom Abt auf S. Peters Altar gelegt werden„solle. Der Pabstbefahl zugleich/daß derOrt nicht mehr Hennen-sondern Engelberg genennetwerde. Lang sagt (m), solches seye darumgeschehen,weilen m<m bey Erbauung daseib^genClosters gehört ha-be Engel fingen. Aber P.Murer schreibt sn), Comadbabediß ClosterzuEbren der H. Jungfrau, und den H.Englen gebauen und stye desbergsNahmen veränderet morde,dieweil m dieser Wildnuß mehrmahlEnglische und liebliche Gesang gehört worden. Hingegen sagtPabst Calistus in der bull: wir wollen daß (das Closter) Engelberggeneunt werde. Weilen er nämlich darvor gehalten haben wird, esstye anständiger daß ein solcher Ort Engelberg, als daß er Hennen-berg aenennet werde. Eines Enthüben b csangs wi d weder in deSPabsts, nochin den Kaystrl bestättigungs-briefen mit ketncm Wortgedacht. Conrad hat auf Adelhelmt berednng, selbst den Orden an-genommen, und ist ein Lehen-bruder worden, c 1122. begab sichTonrad durch Heinrich von Lonsteäin (Bonstätten) und Egtlolf

von

(k) Narrmrn. ^nnal. ^ cir. (i) ttelvet. 5 . pzx. »87. (Ir) x, 877. (I) Diplom,via.ia Lrwx. 886. (m) p. 876. b. (n) x. 287. .