_ Viertes Buch. _ 619
von Gamelinchoven bey dem Kayser, aller Ansprach ans Closter. Das N. C. T.Closter hatte selbiger Zeit theils die Gerichte, theils etlicheEivkönften zu m-.Schweitz, Cham, Sprettenbach, Urdorf, Wedisweil (nn), Seldenbü-ren (des Freyherren Geburts-Hauß), Stalliken (00), Bonstätten -Esch,rc. (0). Pabst Lucius erzehlet in einem brtefmehr als 40. unsGregorius lX. 115 ^ Dörffer, in welchen dieses Closter Zehenden undKirchensätzgehabt,aris welchen Lang allein austruckt die Ktrch Stantzund BuchS in Unterwalden, Affolteren im Zürich Gebiet, Hasle,
Prtenz, Weilar im Bern-Gebiet (?). Das Closter verkauffte e.i466.die Gerichte Wetifchweil,Stalliken, Seldenbüren an HeinrichEffinger burgrr von Zürich. Von diesem find sie an Zürich selbst kom-men^). 1228. habe Kayser Heinrich (r) dem Closter einenFreyhettsbrief ertheilt, daß das Closter, prserer lmperiLiem poren-N 3 M» auffert Kayscrl. Gewalt,keinen Schutzherrcn haben solle. Auchfeye diesem Closter das Oberkeitltche Schwert übergeben worden, wel-ches ihme biß aufden heutigen Tag Ununterbrochen verblieben.
In Franckreichwurd zu Soiffon ein Concilium gehalten wider A- ' .
kelardum, einen Mönchen in S.Dionystt Closter zu Parts lO. OttoAbeiardus
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Ketzerey bezuchtiget,undgenöthiget die bücher welche er selbstgemachet, aber nichtins Feuer zuwerffen. ohne daß man selbigem erlaubt habe, fich zuverant-üb-rwie-worten. AbelarduS selbst erzehlet den wider sich geführten Proceß also, Im.man habe ihn beklagt,er habe in einem buch geschrieben, daß im göttli-chen Wesen drey Götter- doch feye nur die erste Person allmächtig, rc.
Aber man habe solches nichtauf ihn erweisen könnemdeßwegen seye derBischoffvon ChartreS ihme beygeffanden Dieser Btschoff sagte, Abe-lardus seye viner, cujus palmires a Mari ac! mare ie exrenclanr» eine
Weinreb,deren Schosse vsv etnemMeer an das andere sich ausbreiten.
So viel Lehriunger hatte dieserManmund so berühmt war eriDer Bi-fchoff vermöchte so viel, daß dieSach für ein anderConctlium gewiesenworden. AbelarduS hatte zu Rom (r) selbst viel Freunde. Und hat derPäbstl. Nuntius, welcher dem Concilw zu Sotsson beygewohnet, ihnfür unschuldig geha'ten.Weilen nun des Abelardt Freunde geförchtet,es möchte im neuen Coneilio geben wie in diesem ersten,zwungen sie denNuntium, daß er den Abelardum dahin gehalten, sein buch ohne fernere
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(nn) 8Lllolvvilere. Lp» p. 18; (oo) 8s1inckoveo.(o)
Lscliuä. ttelv. ttiü. ^Ilc. ^n. nr; (j>)l.sns. P-88-. (q) 8lllmpb. Vl. Zr. (r)l.anx. p- 89z. (s) l.»db. 6oac. X. 835 . (^) öe l^eb. kriäer. tji». I, c. 47 » (r)
Otto kri/in§. läb« cit. c. 48.