Band 
Erster Theil
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622 Helvetischer Kirchen-Geschichtes

N. C. G.tolffoder Berchtold,Btschoff zu BaselgeböhrnemGraf zuNeuenburg,nr;. zu Erbauung eines Civsters übergeben, aller getst-und weltlicherrisöiaion. Cast Vogtey und anderer Ansprach daran, immer und ewigsich begebende; und ihren Lehenleuten freystellende,die vom Btschoffgehabte Lehen-Güter-dem Closter eigenthümlich zufchencken, dargege»das Closter dem Sttfft Basel jährlich ein Pfund Wachs geben sollenDer vornehmsteBaumeister dieseSClosters,sagtman,feye gewesenBer-nard Abt zu Clatrvaux als welcher den Grundriß dieses Gebäus gema-chet,auch neben Btschoff Berwlf,und neben denen dreyen,nach etlicherMeynung, Gräflichen brüderen, L i irz. am 2s. Tag Mertz den

ersten Stein gelegt habe. Haffaer beruffet sich deßhalb, aufdie ural-te l'rLäirion und etliche in Truck ausgegangene vornehme ^uro-^ res(e). Der bau würd innert Jahrsfrtst zu End gebracht; Stepha-nuS zumersten Abt und lr.Monchen ausdem auch neue» Burgundi-schen,ohnfernBisantz gelegnen Closter,Belleval, berufft, und das Clo-ster durch den Btschoffzu Basel in Gegenwart Ertzbischoffs Ansertei,item des Lausanntschen Bischoffs und Pontit ersten Abts zu Bellevalgeweidet,und dem Closter Bellevat als eine lMal unterworffen. DasCloster wurde zu Ehren der H. Jungstau erbauen, und Qucis ceiia, einHauß oder Cammer des Lichts,und abgekürtzt l-uceIiL,Lüzel,genennet.Die ersten Cast-Vögte waren die Grafen von Pfird. Sint LCisterzer. 1467. stehet es unter dem Schirm der Stadt Solothurn. SieOrden, nahmen an sich den CisterzevOrden, welcher eine strengere Observanz,

und Absonderung von der Welt, dann die übrigen Benediktiner habenwollen, sie stelleten sich als wollen sie in Spetß und Tranck, Kleidungund Betteren, allen Überfluß, der bey den Benedictineren war (k),abschaffen, weder Altäre noch Kirchen haben, kein Opfer für die Tod-ten,keine frembde begräbnuffen liessen keine Weiber ins Closter, wollenweder Häuser noch ltgende Güter besitzen, dann Benediems, (nach des-sen Regel sie alles verbesseren wollen) dergleichen nichts gestattet.Wird der Cisterzer-Orven geuennet, weilen er im wundergroffen Bur-gundtschen ä. L. 1098. erbaueten Closter zu Cisteaux oder CtttelS unterAbt Roberto entsprungen, wird auch genennet der Bernardiner-Or«den : von Bernardo dem ersten Abt zuClervaux,auch in Burgund.Dieser tratte in diesen Orden O. mz. pflantzete ihn so starck fort,daß er6l.Clöstee fundirt haben soll, aus welchen man Mönchen in an-dere Clöster berüfk, solche neue Weisen einzuführen, so daß bey Leben

Ber-

(e) Hiescr. r; 168. (0 Holpin. öe ^onrcli.x. b.