Band 
Erster Theil
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——_ Viertes Buch. _64t

getheilet. Daraufder Abt Adalrtco einen Altar aufgerichtet Habe (2).

Dieser Legat habe demClosterwiderumgeholffen zu benenn. 6-1228.nach Etnsidlen gebrachtenRcliquienIusti,welche zo.Jahr zuvor durch2. Mönchen von Allerspach, dem Closter heimlich entzogen worden.

Bey diesem Legaten erklagte sich der S. Gallische Abt Wernher über M undseine Conventbrüder äe nimia llberrate virse, wegen ntlzu freyen Ee-Mön<^nbens. DannWernher wolle den Mönchen ein Gebiß einlegen, undsie zu ernsthaffterer Haltung ihrer Ordens-Regleo vermögen, aber sie'" ^widersetzten sich ihme hierin»,und als er sie bey dem Legat verklagt, ha-ben sie hinwtderum etliche articul gegen den Abt zu Papier gebracht.

Das Feuer wäre in eine grosse Flam ausgebrochen, wo nicht etliche insich selbst gegangen waren, und die übrigen von solcher Zusamenrottungabgemahnet hatten (2).Dieses Mißtrauen währete eine geraume Zeit.

Nach Abt Wernhers (GrafArnolds zu LentzburgSohns) Abster- Graf r«ben, würd der i -.Abt zu Etnsidlen Rodotfll. gebohrncr Graf zu Lup- Rapper.fen. Weilen aber der Grafvon Rapperschweihdes ClostcrS Eastvogt, Awen wckdieser Wahl nicht beygewohnet, wolle er sie nicht gelten laßen überfie-^Ein,le das Closter mit gewaffneter Hand, verjagte den neuen Abt, und alle Wen eine«so selbigem ihre Stimme gegeben, verwundete die so in die Kirche ge-Mauf--vhen, auch die so bey den Altären Sicherheit gesucht, habe auch der m»gen.heilig vermeynten Capell selbst nicht geschenkt. Abt Rodolfverfugtesich samt etlichen eilfertig nach Costantz und verschusse der Kayser, daßDietwin samt BischoffHerman in dir Reichenausich verfügt, und denAbt Rodolf geweidet, den Castvogt aber habe der Kayser um ein nam-haffi Geld gestrafft, hätte ihn am Leben gar gebüffet, wo er nicht demKayser zu Füssen gefallen wäre,und andere um Kaystrl. Gnad für denGraf angehalten hätten (b).

Bey dieser Gelegenheit zündete AbtRodolf ein neueSFeuer an.Er Slmt die-ersuchte den Kayser J.Maj.geruhen,die vonSchweitz dahin zuhalten, ^daß sie deren, wegen der Märchen ausgesprochener Kayserl. Urtheil Schlitz„nachkommen.Aberdie vonSchweitz gaben nichts darum;sondern klag-fortgesetzt„ten,ihnen seye zu kurtz gefchehen Sie beWrmten ihre alte Landmarch„mtder Faust, und geschahe mancher Scharmutz, zwischen denen von„Schweiß und den Waldleuten von Emfidlen, da beyderseits einige„verwundet, andere gefangen wurden. Weilen nun die von Schweitz„sich beklagt,ihre klare bewetßthvm seye nicht betrachtet,sondern seye auf„unbegründetes Vorbringen der Widerpart, verurtheilt worden, thatl. Theil. J i ii ihnen

(r.) ^urer.r54. 474.HiMM. (-^öurc. c.I. (b)

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