650 Helvetischer Kirchen-Geschichten _
R. C. G.pfaMn,relsete BischoffHernran mit Jhr.Maj. und gab Jhro (nach-ts;. dem Sie gekrönt worden) den Rath,weiter htnemzureOn,und den un-ruhigen König Wilhelm in Stcilie^zur Gebühr zu weisen. Aber derKayser wolle sich hierzu nicht bequemen (o).n;6. Unterdiesem KayferFriedrich ritte Landricus (andere schreibenDtschoff zu AM) von Durnae Bischoff zu Lausanen, gewesener Decanus derin «aüser/ Ertzstifft zu Bisantz,in einer Appellatwns.Sach nach Rom, würd aberungna -n>nterMgs von Kayserl. Bedienten geplünderet,geschlagen, in Gefäng-H57. nuß nach Bifantz, den Gefangenen ledig zumachen. Aber der Kavftrwar mitdem Bischoff so übel zufrieden, daß er dieses begehren abge-schlagen. Der Bischoff hatte etliche Schlösser gebauen, und war einLiebhaber des Ackerbaus: lnluKcismige Lc incommenriee 6eIatU8 (p),hielte sich beyneben so üppig, und war so ungelehrr. daß er deßwegen zuRom verklagt worden, und dem Pabst sein Bischthum aufgegeben,nach welchem er noch etliche Jahre gelebt.
Reichstag Der Kayser hielte sich zu besagtem Disantz auf, bey Anlaß einesi» Disantz. Reichstags auf welchem er von feinen Lehenleuten und Vasallen im' ^ Königreich Burgund einen Eyd der Treu angenommen. Unter solchen
waren auch die Bischöffe zu Genf, Basel, Sitten. ES waren zugegenviel Fürsten und Herren auSTeutfchland undJtalien.Weilen derPabstOb der auf diesem Reichstag, dem Kayfer mund-und schrifftlich vortragen las-^^^sen,die Kayserl Cron seye des Pabsts (kenekcium) Lehen erzöruten sichrbum von Gliche dieser Fürsten so sehr,daß beyde obgedachteCardinäle tod aufdemGott em, Platz geblieben waren,wo es nicht derKaysergebinderet hätte. Buceli-pfangen, nus zwar («;) schreibt- der Kayser habe dem Pabst entbottemdaß er dasoder von, Kayfertbum allein von Gott empfangen; und habe sich alle EhrbarkeitPabst . Ger solchen des KayserS Hochmuth geärgert. Aber dieses Vorgeben istdem bericht Ligurint,OttoniS de GBlasio,Raduict welche um selbigeZeit in Leben gewesen, gantz zuwider, und eine bewetßtbum, wielugen-dafftund partbeytsch etlicher etferfüchtigenMönchen Feder seye.DiefeCardinäle wollen den Domkirchen und Clösteren tn Teutschland nach-ziehen,die Altäre berauben,dieKirchenzierden entführen.Aber derKay-fer gebstte ihnen,denjenigen Weg zurück in Italien zunehmen welchensie kommen;verklagte sie bey dem Babst. und schriebe ihm, derjenige seyeein Lügner,welcher sage, daß die Kayserl. C*on des Pabsts KeneKciumseye. Er klagte auch: Lccleüa jäm 6m in6ebirse lervirmis jugo 6s-
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(o) Otto äs 8. L1»s. in Lonrin. yrrsnis kiiLnZ. l?) CsII. Lbnü. (r) kii-er.