Viertes Buch.'
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pressa, es seye die Kirch schon lang mit einem unbilligen Dienstjoch be- N. C G.schwert: Er trachte aber sie von der Egypristhen Dienstbarkettzu- 1117.-efreyen. Tichudt schreibt von diesen Carotnalen (r) also: Sie be- Klag wi.„gunten heimlich mancherley Falsch'eit und Practik,wider den Kayser„anzurichten: Sie trieben auch grosse Stmoney mit Ablaß verkauffen, ^
„und dispenfiren: und nahmen offtmahl merckllch Geld auf,und beschütz-„ten die Leute ungewöhnlich, darum daß sie Päbstl. Legaten seyen.
„AlS der Kavser wegen solcher Practiken heimlich gewarnet worden,
„und ihren geidiuchtigen Geitz und betrügerey merckte, v rdrsß eS ibn,
..und hiesse sie von Stund an aus Teutschen Landen widerum nach„Rom fahren,und schriebe dem Pabst, er solle solche boßhett,Geldgettz,„Schtnderey seiner Cardinälen abschaffen. In dieser Miffw aber setzte„der Kayser zuerst seinen eignen, hernach des Pabsts Nahmen. Dteses,.verdroß den Pabst, und schrieb thme einen SpiOrief.,. Der Pabsttrachtete auchducch Schreiben die Teutsche Bischöffe wider den Kay-ser zuverhetzen. Aber diese antworteten dem Pabst: Sie tönten nichtgutheißen,daß erdaS Kaysertbum ein PäbstlichLene6c,um nenne, undlobten des Kaysers Verfahren, welcher entschlossen seye sbullonibus
^uibu8 ornnegLccletise re^ni nollri gravarss Lc arrenuLtse sunr,8c omnespene clauürales äisciplikise emorruse Lctepulrse obviars: „Die Mtß-
„bräuche, mit Nahmen drejeaigen.mit welchen die Teutsche Kirch (von„Rom auS) angestecket und beschwert, auch die Closter-Zucht bey na-»hem begraben worden, abzuschaffen. Weilen nun die Bischöffe amKayser so treu waren, und der Pabst in Tentschland keine Hülfgefun-den (§), wie vormals Htltebrand, liesse er es bey dem nächsten bleiben,und gab dem Wörtletn LeneKcium einen falschen Verstand; sagende,durch solches habe er nicht (weiches der eigentliche Gebrauch diesesWorts ist) ein Lehen qemeynt, sondern dreseS, daß es wohl gethanfeye, daß Friedrich Kayser worden. Er selbst hat hernach dieses Wortgegen etliche Bischöffe gantz änderst erklärt (r), und erhchete sich widerden Kaystr so sehr, daß er dcnseibtgen zubannen gewillet war. Abereine Muck ersteckte ihn, als er in grosser tzitz Wasser getruncken, undmachete seinen Anschlag zu Wasser (u).
Damals befände sich der Kayser in Italien, dahin er sich verfügen »' ;8.müssen,wegen Empörung derStadt Mayland Nachdem aber diese Un- Reistagruh sich widerum gestillet,hielten Z.Maj. zu Roncalton (ligtzwischen j". Ronca-
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(r) krsc. ,7. Oons. 6ol(irü. Lonkitl'om« ». 2 p. So. L t^or.
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