Band 
Erster Theil
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683 Helvetischer Kirchm-Gefchichten

Haben mit schönen Gaben geleuchtet, deren Ruhm zu unseren Zeitennoch währe. Nachdeme aber die Kirch, in mulrL miiiia m^riaöum.sich mercklich gemehret, in bis perinäe Lc in relic^uiz kumLNi's rebusexcellenria rsra oll; exrra numerum äefettus, habe sie gleich Wie Übrigemenschliche Sachen, wenig vortreffliches, hingegen ftyen ihre Gebre-chen unzehlich. Nichts destoweniger habe die Kirch vielmehr zu alsabgenommm.

Wird er« !V. Nun sind wir diesem Cardinal nicht darwider, daß er die Rö-Hauret. mische Kirch einem Kaufmann vergleicht. Der H. Geist thut es selbstäpoc.i8:n.Scc. Sie ist aber (wie Ephraim gewesen) ein Rauff,mann in dessen Hände eine falsche waag ist: und Welcher sich be-fleissetFrefel zuthun, tto 5 lL: 8. Ihr Silber ist zu Schinken wor-den,^ i: 22. Steift gleich dem Babylonischen Traumbild,durchwelches die Welt-Reiche dem Nebucadnezar vorgestellet worden-Des-fen Haupt gülden,die Brust filbern, der Bauch von Ertz, die Schenckelvon Eisen, die Füsse theils eisern, theils erden gewesen, osn. r: zr. zz.Hingegen ist übel gethan, i. daß dieserCardinal dteKirch insgemein,undsonderlich die Diener derselbtgen,betrachtet als eine menschlicheGesell-schafft; da sie doch Gott aus der Welt erwehlet, 70k. 15:19. siegeheili-get,fferem. 1:5 .und zu seinem Merck und Dienst abgesonderte bat, 6a-Ist. 1:15. Deßwegen nicht will,daß sie sich in die Geschaffte dieser Welteinstechten, Demnach irret der Cardinal darin«, daß

er von der Kirch redet, nach den GrundMeglen der Päbstleren, indemrrnicht nur dieRömtsche fürdie allgemeinessondern auch die Diener derKirch für die Kirch selbst dargibt. Drittens redet PallavicinuS, als ob inder ersten Christi. Kirch,mehr lasterhaffte als eiferige Kirchendienerge.Wesen. Demnach als ob der Unterscheid zwischen der heutige« Römi-schen, und der alten Christlichen Kirch, mir bestehe indem Wandel derClerisey, und mit der Zeit in Röm. Kirch nicht nur die Anzahl der hin-laffigen, sondern auch der rifertgen Ktrchendteneren sich vermehret.Oder als ob der Streit und die Klagder Reformirten wider die Röm.Kirch,allein wider erstgedachte Clerisey gehe. Nun befindet sich durch-aus das Wtderspiel, und war zwar der Kirchendieneren Wandel sehrsträflich; der gröffeste Schaden aber ist dem Gottesdienst widerfahren.Die Apostolische und allererste Christliche Kirch, war in Ansehung die-ser Stuckenpur Gold, wie PallavicinuS selbst an gedachtem Ort geste-het. Aber dieses Gold hat in Rom. Kirch sehrabgenommen. Hinge-gen hat das schnöde (wiees fferem.i5:i9. genennet wird) und (wiePaulus redet, i.Oor.z: 12.) Holtz,Heu,Stopflen alles überwachsen,

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