Band 
Erster Theil
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Viertes Buch._7^

Wohnheiten halte« sollen.Jn der Lehr Mb tu den wesentltHenTheilen Das Anst-desGottesdienstS hat man sich allet« nachH.Schrifft gehalten,und vor-hm derfallende wichtigeStreitiakeitcn nach dieferRegel erörteret,bl.446.AberKirchen,in deräufferlichenVerwaltung und in den Umständen desGottesdienstS,Satzun»hat man die Satzungen der Päbsten und Concilien zuviel zu Rath gezo»^"'gen,und die Kirchendienerdtefelbigcu zukesenzu ernstlich angedaiten.blL4O4-4O?. Also wurden die in denen von Paulo an Timotheum und Tt-tum qeschr ebenen Sendbriefen, von einem Kirchendiener erfordertePflichten uvdEigenfchafften aus demGestcht gelassen,hingegenSache»und Wtssenfchafften von ihnen erforderet, dardurch sie von nothwendi-gerem abgkzsgen,auch ste und ihreGemetnden schlechtlich erbauet wor-den.Sche (o)bl. 4 O 7 .§ ibl.4iz>§.6.7.8.BaldnachCaroliTod ist vonden Concilits selbst, !» vorgefallenen Fragen nicht die H.Schrifft auf-geschlagenworden; sondern die Kanones der vorhergehenden Concilien,allermassen die zum Theil unter Ludovico und die unter dessen Söhnengemachere Conciliar-Satzuirgen, nichts als eine buchstäbliche Wtder-holungsind, der älteren Lanonum.Auch andere,welche t» denSchriff-ten derBäteren etwann den einen und anderen Mißbrauch gefunden,ha-ben sich daran gehalten vorwendend ;daß MM dttHSchrtfft verstehenmüsse wie dieVäter. Dadoch dieVä e männiglich vondenSchriff-ten blosser Menfchett,ab-und aufGottes gefchriebneL Wort gewiesen.

xxi. Es werden aber diese Flecken, den herrlichen Tugendglantz Cawlurdieses groffenKayserS,um so viel weniger verfinsteren,so man betrachtet, Ujtendaß er zu einer Zeit gelebt (p), da die Unw ssenheit- der Aberglaub, und^getrof»andere Pestilentzen der Wa'-rhet uns Gottseligkeit unter den Christen fen.sehr starck gewesen (q), welche Carslus durch gute Satzungen einzn-schraacken getrachtet,erach ende,es fcyeden Sachen genug geschehen,soer verhüte,daß das Übel nicht um sich fresse.Hingegen auch,so man nichtwehre,die g sundeWeid dcrSchaafen Christi,vom Unkraut werde über-schlagen werden. Wer es waren der Mißbräuchen schon so viel, daßer nicht allen wehren können, etliche waren so mächtig und ttefgewurtz-let, daß er nichts darwider vermögen, andere waren noch so gering,daß er derseibigen in derFinsternüß seinerZeit,entweder gar nicht wahr-genommen, oder kein Übel daher gesörchret, welche doch endlich in derKirchdieEinfalttgkett desGottesdienstS,und in der Schul die Retntg-

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(o) l-ablrOoncil. I'om. VII. p. n8;.<lLuriüs rrmen »ZitUsbsn. 6e Ilt-Aic. Oer. l.il). z. cap. r» (p) Vsäian. prre5. in snric;. Lp. 6oU. ^lewin.

1°om. »ioncleair errores darölu;, »uc inrulit LccIeK»,seä recexik. via.

Ll,r. ÜeiäegZ. Ulü. kap. Z. 49.