Viertes Buch.
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weißthümer, und neben dem das bl. «zo.und 44s. vorgestellt worden,wegen der reinen Lehr von der Gnad Gottes,in unser Erwehlung, Er-lösung und Hetiigmachung; will hier allein gedencken,in was Achtungdie H.Schrtfft bey Carolo und dessen Hause gewesen,waS man von demBilderdienst gehalten, geglaubt vom H.Abendmahl, und wie das Kir-chenwefeu verwaltet worden.
xxv. Das Lesen der H.Schrifftwarmännlglich nicht allein zu-Carsiusgelassen sondern mit Ernst beliebet, bk. 424.8.1. bl. 426. §. 6;.bl.427.^U.>,8 . i. 9 Carolus hat auch selbst durch sein Ansehen verschaffet,daß nichts dasnur die Vorstehet der Kirch-Biblen hatten,indeme Jhr.Maj.de« Ge- Lesen H.meinden Btblengegeben. Allermaffen derLirch zu Zürich von diesem Tchriist.Kayser ein Psalter (c>und eine Bibel welche nochHeut m Tag daselb-aufvehalten wird soll geschenckt worden seyn.Jn dieser Bibel ist merck-würdig.daß darinn S.MatthetEvangelium, 72. S.MarcuS 46. dieOffenbahrung zo.Cap.hat.Auch Mattheus hat 27oo.Vers,rc.Caro-lus hat ferner verschaffet daß derzum Kirchendienst aufwachsenden Ju-gend,die H.Schr fft erklärt werde; darvon hernach §.44.Darmit aberauch das allgemeine Volck,die H.Schrifft lesen könne, hatersich nichtvernü t mit derjenigen Übersetzung, die man allbereit gehabt, bl.zv7.Caroluschat eine neue Teutsche Übersetzung verschaffet,und sie kurtz vorseinem Tod.nach dem Griechischen und Syrischen Text übersehen las-sen ( 6 ). Von König Ludovico hat ein alter Scribent hinterlassen («):die H Schrifft seye vormals nur den Gelehrten bekandt gewesen, aber
eju; iiucjic» mirabilicer säum eK nuper,uk cunätus populu§ türe clmoni
tubcliruSil'keuäiicL lohnen« liNAU 3 , 8 cc. Durch dieses Königs Fleiß ,hat sich unlänast verwunderlicher Weise begeben, daß die Teutsche Na-tion,welche ihm u» tertban Ist,dieh.Schrifft lesen kan. Dann er hat ei-nen Sachsen welcher von den seinigen für einen Propheten (non ignobi-lis vsre 8 ) geachtet worden,befed! geaeben das alte und neue Testamentin Teutsch zu übersetzen - qusrenus non iölüm kireraris , verüm etl'amillirersris iacra öivinorum prseceprorum leÄio panäererur; aus daßdie H. Schr ff« durch Gelehrte und Umgekehrte gelesen werden mochte.
Lamg sage (f) bey nicht ungleichem Anlaß: „Die Dolmctschung derBibel in die Muttersprach ftye der Römischen Kirch nicht zuwider,
„und werde öffentlich in den Kirchen vorgelesen.,. Aber in diesem Alter
Hat
(c) ttorrmx. N.k. VM.177 (6) T'kirxsn. öe t.uäov. §.7. s^riff OrrokrsncvxLi. p. »s.ex AkwreliomemofSt, rempore Oroli ^4. /«»>»,)
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