7 l 2 Helvetischer Kirche n-Geschrchten
hat man die Teutschen Biblen dem Volck nicht allein vorgelesen, son-dern sie dstzeimzulesen und zuergründen vermahnt. Vergl.ß. i4r.Jßsolches der'Rsm.Kirch nichtzumider? Kau hier auch nicht vergessen,daß Aventinus von Larolo meidet: 6e!eNaru8 Wn« ^uZuttin, , aäc^uem omniä mkiruit. Ekiiedetedes Augustini Schrifften sehr, undrichtete nach selbigen alles ein (§). Wolte auch nicht gestatten daß anden Festtagen, sonderlich nicht an den Sonntagen Gericht gehaltenwerde, sondern gebotte jedermann ins Hauß Gottes zugehen, GotteSWort anzuhören und dem GEt abzuwarten (K). Carolt Lehr vonH. Schrtfft, Klarheit und Vollkommenheit hat Lang dunckelzuma-chen sich sehr bemühet (i): Aber nichts vermögen.
Caroli XXVI. Caroli Meynung vom Bilderdienst ist begriffen in einemBuch wi> Buch, dessen Anlaß und Inhalt bl. z84- zusehen ist. Dieses Buch hatden Päbstleren so wehe in Augen gethan,daß sie es samt den Handlun-gen des Franckfortischen Conciltt gern aus den Augen und Handen der' Christenheit ger ffen hätten (K). Ob es erst ä.e.794. durch dieFranck-fortischen Vater,oder schon 790 nicht ohne zuthun Alcuini durchCarolum gestellet, hernach durchgesagte Väter gutgeheiffenworden,wollen wir nicht untersuchen. Gewiß ist, daß es in gemeinem Caroliund des Concilii Nahmen,an Pabst Adrtanum übersendet worden. Gu-rtuS sagte : dieses Buch seve puriäa b-erericorum frauäe, durch die be-WM, trügerischen Ketzer, erst um die Zeit der Reformation durch einen Lu-theraner geschmiedet worden. Als sie mit diesem Vorgeben nicht fort-d?r komen tönten,hat man auf unterschiedliche andereWeisen,diesem BuchPapisten das Ansehen zunehmen getrachtet. Dann nachdeme es^.o l 549. zuvon diesem Partß,durchJohannesDllet,BischoffzuMeaux in Frankreich,der sichBuch. aber (i) Eliphylus (Ellas Philyras) genennet, ertzmal anS Licht kam,
hat Bellarminus, darum daß der rechte Nahme des Ausgebers, itemdas Jahr und Ort wann und wo eS gedruckt worden,verhelet worden,nicht ohne GottSlästerung schreiben (m) börsten dieses Buch seye gleichMelchtsedech,ohne Vater, ohne Mutter,ohne Geschlecht.Register.derUrheber aber dieses Buchs seye ttomo barbams, imperims, ievis scttulms, ein grober, unwissender Mensch, und ein Narr. Gestehetzwar daß Carolus solches dem Pabst übersendet habe,aber allein zu demEnd, damit es als ein Ketzerisch Buch,durch den Pabst widerlegt wer-de.
(s) l.ib. !V. (U) ttotting. 8c!i. Larol. p. 9. (i) "Nom. r. 2 psg. 2Z5. (!c)'nä.QsU. äe Vluprrr. prz. 10-. mille rimss per «zu» elrbi conanrur viÜe 2p.kllsinbours. <ie!con«re!.pSlr.s.E. jk. (I) «!» Lt>e 5 a. Lrö. c.pie. rxr. (m) UeUn2A. 2. c. r x.