?r6 Helvetischer Krrchen-Geschichten
--Verehrung und Anbättung durch sie aufgebebt werde.,7Dann diest
beyde Ding,sind einander tnmaffen entgegen,daß so eines aufrecht seynsoll,das andere nicht bestehen kan. Er klagt auch die Nicenischen Väleran (lr),daß sie ohne der H. Väteren Lehr,und Einwilligung ihrn hierund dort wohnenden Mltpriesieren arroZLnrja cjuaäam 8c /upsrcilio-L mrenrione, aus Hochmuth,eine neue Bilder-Verehrung in die Kircheinführen wollen.Die Götzendiener wenden vor, daß sie nicht den Bik-deren,sondern dem Abgebildeten Ehr beweisen, aber CaroluS antwortethierauf: Christus habe nicht gesagt, so ihr die Bilder anbaltenMdernfo ihr einen deren Kleinen,die an mich glauben, aufnehmet, so nehmetihr mich auf(l). Hat hiemit Lang umsonst ein weites und breites ge-machst von dem, daß Egino Bischoffzu Costantz, bey Leben Caroli !vi.ein Crucifix machen lassen, an welches er ein Marck Gold, z?.Marckund s. Loth Silber, und siel Edelgestein verwendet habe, und zugleich_ der Fürbttt der H. Jungfrau sich anbefohlen (m).
xxx. Lang darf sich vernehmen lassen (n), i. die AbhandlungenAuWch. beS Franckfortischen Concilii,betreffende die Bilder,seyen gantz nichtig;tm. und nirgend zufinden, als die von den Päbsten vernichtet und verdacht,ja endlich von Carolo selbst, als nullund nichtig unterdrückt worden.2 . Dte Väter zn Franckfort haben vermeynt,dte Lehr des NicenischenConctlit feye,daß man die Bilder aksoiure verehren müsse, als Gott;da es doch allein fordere, daß sie relative 8c rrantmve wegen des abge-bildeten geehret werden, z. Die Franckfortische Väter haben nicht ge-wüßt,daß das Nicenische Concilium vom Pabst gutgehetffen worden.Aber dieser Mann redet hiervon wie der blind von den färben,und strei-ten Nichtdie,wider welche Lang die Feder ergriffen,sondern er selbst alsein recht blinder und blintzlender L.perr. 1 :9.Fechter. Dann er selbstgestehet,daß er Caroli Buch nie gesehen/ will doch andere lehren, wieman selbiges verstehen müsse (o).Jch achte,was aus Caroli Buch bey-gebracht worden, und ferners von diesem streit vermelden muß, genug-Zum Theil sain seyn dieVermeffevheit diesesMenschen zu entdecken (p).Allein willdu'rck Ma- tch ihm hier entgegen setzen den bericht des offtgedachten Benediktiner.Won. Mönchen Mabillons (q) .Dieser will,daß man zu Caroli Zeiten zwar
dem Creutz die Ehr angethan, daßman es gegrüffet,oderauch darvor ge-knyet,doch nicht daS Creutz,sonder« Christum angebättet habe,aber ver-ständige
fk) 4. csp.r». (I) i6-(m) p. s;/. b. Luceüo. Lonü. är>. 79s.
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