Viertes Buch.
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kündige Leute (r) haben anderen Bildeten gar keine Ehr erzeigt. Dasdem Kayser zugeschriebene Buch seye zu weit gegangen (§),und gestattenicht daß den Bilderen so viel Ehr bewiesen werde,als man den H.Ge-fäffen zuerzeigen pflegte; aus Forcht, es möchte Aberglaub darmit un-terlaufen. Oallos ejus remporis (r) non omni culpa penirus vacalle:
»Die Frantzosen haben damals wo nicht in der Bilder.Verehrung zuswenig, doch wider die Nicenischen Vater zuviel an die Sach gethan:
„doch haben die Päbste der Frantzösischen Kirch deßwegm nichts in„Weg gelegt. So viel gelten bey den Papisten die alten Väter unddie Concilia.
xxxi. Wir müssen aber auch kurtz berichten was unter der Re- HandlunggierungLudoviet des fohnsCarolt,dieser bildeten halben sich zugetragk. wider denNach dem ConstantinuS ein Sohn der Jrenes,durch deren Anstiftung Bilder-die Bilder-Verehrung zu Ntcea eingeführt worden, an die Regierung UWEkommen,hat er alle Handlungen dieses Nicenischen Coucilti unnütz ge- 'machet, und ein neues Feuer der Uneinigkeit zwischen der Griechischenund Röm. Kirch angezündet. Aber ä. L. 82s. liefe der GriechischeKayser Michael, Ludovicum und dessen Sohn Lstbarium, durch eineBottschafft ersuchen, ein Mittel zu seyn,daß die Kirchen-Trennung we-gen der Bilderen abgeschaffet werde. Als diese Bottschafft angebracht,daß sie gleiches zu Rom ablegen muffen, haben Ludwig und Lothariusmit Vorwiffen des Pabsts, (in Hoffnung der Pabft werde sich hernachdesto besser weisen laffen,und dasjenige nicht verschmähen,so aus seinemGutachten zusamen getragen worden) die Schriften der Väteren überden Articul von den Bilderen aufschlagen lassen,und einen Auszug des.sen,durch IeremiamErtzbischoffzu Sens,undJonam Bischof zuOr-leans/nach Rom gesendet,samt einem Concept eines briefs, welcher un-ter des Pabk§Nahmrn,nachConstantinopel verschickt werden,und dariner denGebraucd und dieVerchrungderBilderen ftey stellen folte.Dte-se beyde Bischöfe hatten Befthl, nicht nur mit dem Pabft sich zuerspra-chen,sondern man gab ihnen auchAnleitung wie sie mit demPabst redensollen, damit sie ihn auf ihre Meynung bringen. Wofern ihnen aberiromans perrinsciL, die Mm. Hartnäckigkeit kein Gehör gebe, undder Pabft deßwegen Gesandte nachCovftantinopel schicken wolle,sollensie bey dem Pabft anhalten, daß er ihnen mitzugehen gestatte. DieseHandlungen (u),find erstmahl e. nss. in Truckkommen. Bev-
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