Band 
Erster Theil
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_Viertes Buch.

tbeilbafftig werde,betitlet. Er verkehrt durch das unsichtbare,den LeibChristi, durch welchen daS Heil,das ist die Erhaltung der Seel, denendie an ihn glauben,erworben worden.DaS sichtbare aber, und die Crca-tur ist nichts anders, als Brot und Wein, deren Gebrauch im H. A«bendmahl sich also veränderet, daß sie ihre Natur und Wesen behalten.

Zu dem a.fo vergleicht erstgedachter Abito,diese Geheimnuß mitdemH.

Tauf und Cbrisam, in weichen das Wasser und Oel ihre Natur nichtveränderen. b-Ahito hatte diese Meynung wegen des H. Abendmahl-nicht nur selbst,sondern erforderet, daß auch seine Priesterschafft solcherzugethan seye,und deß sie darüber gefraget werde. So daß es das An-sehen hat,er wolle sie wider die um ä.c. 820. durch Paschasium Rath-bertum eingeführte Brod'Verwandlung bewahren, und seye was Ra-banusund Ratramnus (wirdgemeinlich Bertramus genennet) widerRathbertum geschrieben, eine Ausführung und Erklärung der Lehr A-hitonis gewesen. Die Lehr Ratramnt aber stimmet mit unser Lehr sogar überein, daß Sixtus SenenfiS schreiben dörffen, OecolampadiuSseye der Urheber des Büchleins,welches unter dieses Ratramnt Nah-men ausgegangen (p), und daß diß Büchlein im Papstthum verbottenworden. Die Papisten, welchen des Vertraust grosse Gelehrtheit be-kandt ist,urtheilen milder von diesem Büchlein, wissen aber selbst nicht,wie sie darvon reden müssen.

xxxvi. Strabus nennet demnach (q) das H Abendmahl ein WarumOpfer. Erklärt sich aber es seyegenus issribcHiin corporis 8cNI8 iui mMerium, eine Gattung Opfer, durch weiches die Geheimnuß mäht ein'des Leibs und B-uts Christi angebtldet werde. Dieses Opfer vergleicht Opfer q«.er mit dem,daß Melchtsedee Brod und Wein geopfert, und habe Ehrt- nennet?Aus unser gerechte, und durch den Glauben uns gerechtmachende hohePriester, e38Liem tpecie8 lacrikcii, gleiche Gestalten des Opfers zuge-brauche befohlen,aufdaß er uns bey dieftrHMablzeit erinnere,daß wir(gleich dem Melchisedek) nicht durch das gesatz,sondern durchGlaubenseligwerden müffen.Wann wir nun bey dem H.Abeudmahl nicht Brodund Wein empfiengen/so wäre zwischen diesem und derMahlzeit welcheMelchisedek dem H.Abraham zugerichtet,keine Gleichheit. Wird alsodas H.Abendmahl von Strabo ein OpftrLenennetmtcht darum,daß eres für ein eigentlich genantes,oder für einVersühnopftr gehalten,sondern

weilen es ein Wtdergedächtnuß ist des einigen VersühnopferS dc-R. Testaments, nämlich der Aufopferung des Leibs und Blut- Ehrt-

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(p) vici. Usser. «le 8uccelp. Lccleürr. 8pr»kem. tliKor. lec. IX. Sk«icsm räv. V^ielrnä. II. r:>4. »8- (>j) c. iü.