Band 
Erster Theil
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728 Helvetischer Kirchen-GeschicMen_

„verstehen; oder worden man den so die Welt verlassen,und den so noch„in der Wett ist, unterscheiden könne? Ob solches darin« bestehe/ daß„jene keine Maaßen tragen, nee puküce conjuAZri lunr, und öffentlich„nicht verglichet sind! Hernach straffet Carolus diejenigen,welche das„Voick also berauben, daß es wegen Armuth, dem Dietstal oder der».Straffen-Räuberey sich erglbt.Haben solche dieWelt verlassentWas,,ist von denen zumtheilen, welche uoter dem Scheir-Gott und die Hei-ligen zulieben die Gebein der Heiligen bin und her schleppen, neue„Kirchen aufrichten , und jedermann nöthigen das ihrige dabin zu-„schencken? Widerum O) : Was Nutzens hat die Mch Gottes, so„der Hirt oder Meister (der Kirchen und Clösteren)eiferigee trachtet,„daß er viel, als daß er ehrliche Persohncn um sich habe? Dem mehr„angelegen ist, daß feinClerik oder Mönch,wohl singen oder lesen kön-„ne, als daß selbiger ehrlich lebe ? Die Ging-und Lef-Kunst Ist lob-„lich und muß man sich darinn üben. So aber nicht beyde beysam-„wen seyn können, bedunckt uns die Schwachheit im Lesen vielmehr„zuvertragen seyn,als die im Leben. Es ist gut, so man schöne Kir-schen hat, doch seye die Zierlichkeit des Wandels vorzuziehen. Jenes„rühre her aus dem Alten Testament; dieses berühre eigentlich das„NeueTestament.dluoä 8c ^polloli, 8c c>ui ^pollolosreKe

tecun ümr,m kccleÜLÜics äriciplina (unr (ec^ueniii alirer nobisinmul-risrebus facienäume^uLM uic^ue moöo fecissemus: mulca cie u(u Lcc«nluerucline noüraauferencis-8cnon minus mulra c^use kaöteirus nonfecimus fäcien6a.Go wir Lhrrsto/den Apostlrn und denen/welchediesen reehr nachgefolget/ im äußerlichen Kirchenwe en, folgenmüssen, si> müssen wir uns in vielen Stucken änderst verhalten/als wir bißdahin gethan, wir müssen viel Gewohnheiten ab-schaffen, und hingegen viel thun, das w'r bißdahin unterlassen. Erfraget auch (o), welche Satzungen der Concilien, oder welche Regle»„der Vatern haben geholten, daß man jemanden zwinge einen Mönch„oder geistlich zuwerden?U«dwohat Christus gebotten,oder welcherA-„poste! hat gelehret, daß man beyden Kirchen der Lanomcorum oder„Mönchen,Versamlungen anstelle aus unwilligen oder schlechten Leu-„ten? Item: ^hi chrillus prsecepitler^c. Wo hat Christus gebot-„ten,rc.?Seine Meynung war, daß dieKirch allein aufden Grund derApostlen und Propheten erbauet seyn,und nichts angenommen werdensolle,als was anS H. Schrifftdargethan werden kau. Deßwegen Ca-rolas

fn) Loc. cir.'p. 1187- <o) P2g. n? 6 , §. 10.