Band 
Erster Theil
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_ Viertes Buch. _72-

rolus Neuerungen in ReltLions-Sache» einzuführen verbothen (?),dieeingefchlichnen aber wtderum abzuthun gebotten, bl.404 Nachdemenun unsere Kirch aus Gottes Gnad, durch die Reformation nachdemOriginal der H.Sch iffteingerichtesist baid errathen, obCarolo solcheReformation, oder die Fortsetzung deren Mißbrauchen besser gefallenhätte ? Sonderlich in Betrachtung selbige Mtßbräuche nach den ZeitenCaroli sich gehäuffet, und was zu Caroli Zeiten gewesen, viel ärger wor-den. So daß Bucelinus ohne Grunds)schreibt: „Carolas schabe»das (Frau-Münster zu Zürich) mit vielen Oerteren und Freyheiten,,begäbet: P3Zo paulätim in l/rbem excrelcsnrs; aus selbigem Dorfaber,seye nach und nach eine Stadt erwachftrirwelche heut zu Tag ma-„ZI12 porencia süperbe, in grossem Gewalt prangende, ihres Ursprungs„vergeffe. Durch deffenBetrachtung würd sie glückseliger gemachehalS„durch dasErkauffen so vtelerGraffchafften und Güteren.Dann solches„nehre den Hochmuth der Bürgeren, schon sie nichts darvon gemessen,

„und errege den VerbonA der Benachbaurten.,- Wann wir diesen nn-ter sothane Neider zeh!en,hatman sich nichtzuverwundcren.WaS selbi-gen zu solchen Sttchworten vermögen habe, mag nicht wissen. Der»Wandel und die Srkauffung einiger Herrschaften, sollen die Mönchenan Zürich nicht schelten,ehe sie ihr selbst eigenesVerhalten,gerechtferti-get,und dargethan, daß die weltliche Herrschafft dem Kirchenstand zu-stehe,welcher eigentlichen Dienst ist, und in die Geschähst dieser WeltAch nicht einsirchten soll, und wie die grosse Reichthum der Clösteren,mit dem Exempel der ersten Etnfldkeren und Mönchen;mit demGelübdder Armuth und mit dem guten Gewissen bestehen könne ? Sage alleindieses,daß Buceltnus einen groben Historische« Fehler begehe. Errühmet die Gutthaten Caroli gegen das Frau-Münster zu Zürich.

Da doch Earolus e 8 ^.gestorben, das Frau-Münster aber, erstä e. 8^ z. erbauet worden.Noch gröblicher irret Bucelinus,daß er dieZüricherische Kirch,eines Abfalls von Caroli Lehr anklagt, dessen dochnicht wir, sondern die Papisten sich schuldig gemachet haben.

Wir müssen noch untersuchen wie Carolus sich gegen den Wann«Kirchenstand, die Personen der Kirchendienern, und die Kirchen,Gü- BWöffeter gehalten habe?Er hatte nach dem Exempel seinerVorfahren die Bi-schösse und Prälaten gern um stchbl.z 18.TbeilS wegen ihres Stand-, ^ "'theils wegen ihres Geblüts. Dann zu Biftböfflicher Würde,wurde»gemeinltch Grafen und Freyherren erhebt. Sonderlich hielt, er sie da.

I. Theil. Uuuu rum

(p) In v-?-»sre nil poreA »uzeri vel minui. c«»c. 7-4. (O

Oonkrnc. ^n. 7-r.

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