Band 
Erster Theil
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7Z6 Helvetischer Kirchen-Geschrchten

der ersten gewesen seyn (»welcher (.doch auch mit Lateinischen Buch-staben) seine Freyhetts,Briefe oder Mandate tnTeutscher Sprach ge-stellet. Zu Zürich wurden die Oberkeitlkche» Briefe biß zu Caroli l v.Zeiten / in Lateinischer Sprach geschrieben 0 ). Wiewol altere Sa-tzungen dieser Stadt in Teutscher Sprach verfasset worden (c). InFrankreich behielte man solche Gewohnheit hin und wider, biß Frau-ctscuS l. gebottcn daß man sich der Frantzdsischen Sprach bediene.Strahl' ge- XI.VU. Ehe diese Materie von Handen gebe, soll WalafriduSW*. Strabus noch über einen und anderen heut zu Tag zwischen den Evan-

^ ' gelischen und Papisten streitigen Puncten, Bericht mittheilen Fragevon den diesenStrabum: /z Ob die bücherTobias,Judith rc.von Gott eingeget-^pocrx- stet, und so grosses Ansehen haben, als die Schrifften Mosis; und der't-n». Propheten ? Bey jeden solchen buchS Eingang (ä) antwortet er: In«-

pit liber 1 °obise,oui nonell in Lanone.Lcc.lncipic 1 iber/u 6 irli,^ui norr

ek in canone. Pier fangt an das Buch Tobia, re. Judith, rc. wel-ches kein Canoniich buch ist; und gibt dessen anderftwo (e) namhaffteUrsachen. Lang dichtet ihme die wtderige Meynung fälschlich an sf).s. Der Frage 8. Strabum: Ob die Ceremonien der Röm. Ktrch, eine vonnv den Apostlen selbst herrührende i'raöirion seye?Er wird dir vieler halbsvruna und Zeit und Personen benennen (§),wann und durch welche sie aufdie bangebracht worden; und gestehen, daß sie nicht durch Apostel,sondern mei-stens durchPäbste (welches wir hier nicht untersuchen),so lang nach denApostlen gelebt,auch nicht zu einer Zeit,fondern nach und nach aufkom-men,auch nicht alsobald aller Orten, sondern von einen früh, von ande-<7. un. re« spath,von etlichen gar nicht angenommen worden. Die Frag; obglrichheit. eine durchgehende Gleichheit derCeremonten in allen Kirchen nothwen-dig ? Beantwortete er: daß hier diese, anderstwo andere Gebräuche be-obachtet werden; ohne daß ein Theil den anderen schmähe oder verdam-r>. Heilig- me. Die Frag: Ob die Tempel heiliger seyen als andere Oerter,so daßTemui?» der ntchtmit der Gemetnd,sondern allein hättet,eher in a!S äußert einem' Tempel erhört werde;löset er (K) also auf: „Die heiligen Oerter nutzen

„diejenigen nichts,welche die Heiligkeit hindansttzen, hingegen schaden„die finsteren Oerter denen nicht, welche von der Gnad Gottes geschir-»met werden. Freche und liederliche Leute,sind an heiligen Plätzen zu-„schanden gegangen: Nadab und Abthu im Heiligthum, Ufa bey der

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(») CLmeirr. kior. §ul>cis.z:r;f. (lr) klatrlNA. 8pec. lig. pag. ^67- Conk.ap. klieirrn.äs 6erm. l.il». r. p.iij. (c) ttotring. 1. c.p. 56. (ä) vick.prsekae. 26 8inx. l-ibr. ^^ocr. (e) prrekrc. zloss. oräinir. -le librir Lsnoii. L aa»C-aoir. (f) lam. »ZH (z) äe Kek. Lccles. (K) crx. lj.